Mandey aus Kambodscha war meine Nummer 56 in diesem Jahr

Dieser Artikel wurde erstellt am: 22.12.2015 - 23:41

Mit folgenden Kategorien: Barmädchen, Kambodschanerin, Zu teuer


Jetzt bin ich also doch nach Phnom Penh gefahren. Vor zwei Tagen hatte ich noch geschrieben, daß ich hier nicht herkommen will aber ich hab‘ genug Zeit und eine Stadt mit Bars und Mädels sollte man sich einfach mal anschauen. Die Fahrt von Siem Reap nach Phnom Penh war wirklich kein Vergnügen und ich glaube nicht, daß ich das nochmal machen würde.

Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie werd‘ ich in Kambodscha nicht glücklich. In Nanning und in Hanoi hab‘ ich mich sauwohl gefühlt aber hier frag‘ ich mich manchmal, was ich eigentlich hier mache. Erstens ist alles ziemlich teuer und zweitens komme ich mit den Leuten nicht klar.
Das Hotel kostet 16 Dollar und ist wirklich unter aller Sau. Damit sind US Dollar gemeint. Sogar in dem super teuren Korea hab‘ ich immer gute Unterkünfte für 20 bis 22 Euro gefunden. Wahrscheinlich ist es außerhalb der Touristengegend wesentlich billiger aber da will natürlich niemand hin. Im Touristenviertel gibt es die Bars mit den Mädels wegen denen ich hier bin. Tagsüber ist da nichts los aber nach Einbruch der Dunkelheit erwachen die Bars zum Leben.

Bar 136 in Phnom Penh

Heute ist mein erster Tag in Phnom Penh und um mir einen Überblick zu verschaffen bin ich zwei Stunden durch die Straßen gelaufen. Im Grunde läuft das hier ganz genauso wie in Pattaya oder in Chiang Mai in Thailand. Allerdings sind wesentlich weniger Touristen unterwegs und die Mädels sind eher unter sich. Die schauen ganz konzentriert in ihre Handys und nur wenn ein Tourist vorbei geht dann schreit eine laut „Hello welcome“ während die anderen weiter auf ihre Handys gucken. Besonders anregend wirkt das auf den, der vorbei geht natürlich nicht. Wahrscheinlich gibt es auf diesen Handys ständig wichtige Nachrichten und die haben natürlich Vorrang.
Es war relativ dunkel und man hat die Gesichter von den Mädels nicht genau gesehen aber irgendwie haben die mir alle nicht gefallen und ich hatte gar keine richtige Lust, mich zu denen zu setzen. Die schienen alle noch sehr jung zu sein. Das Alter ist bei den Asiaten sehr schwer zu schätzen und man liegt da oft falsch aber ich hab‘ so meine Zweifel, ob die wirklich alle schon über 18 waren.
Ich erinnere mich an einen sehr kräftigen Herrn, der in Begleitung von zwei kleinen Kambodschanerinnen war, die zusammen wahrscheinlich nur halb so schwer waren, wie der. Man könnte auch sagen, da waren zwei Mädels in Begleitung eines riesigen Europäers, der wahrscheinlich doppelt so schwer war, wie die beiden zusammen. Es kommt halt immer auf den Standpunkt des Betrachters an.
Um zehn Uhr hat es auch noch angefangen zu regnen und ich wollte schon ins Hotel zurück gehen und die Sache abbrechen. Wenigstens einen Versuch wollte ich unternehmen, sonst hätte sich die ganze Fahrt hierher nicht gelohnt.
Gegenüber von meinem Hotel war eine Bar und da hab‘ ich mich zu einem Mädel an den Tisch gesetzt. Ihr Name war Mandey oder so ähnlich. Sie konnte zwar gut Englisch aber das Gespräch verlief sehr schleppend denn alle paar Minuten kam eine Kollegin an und wollte etwas von ihr und die war natürlich wichtiger als der Gast. Außerdem muß wohl etwas sehr Wichtiges auf ihrem Handy gewesen sein jedenfalls hat sie da auch andauernd drauf geschaut und das war natürlich auch interessanter, als das Gespräch mit dem Gast.
Ich hab‘ sie angeschaut und mich gefragt, ob ich die nehmen sollte oder nicht und es kam wie es kommen mußte. Sie wollte für eine schnelle Nummer 50 Dollar haben. ‚Short time‘ heißt das hier und das bedeutet, daß man nicht die ganze Nacht Zeit hat sondern höchstens zwei Stunden. Sie hat mich zwar nicht begeistert mit ihrem Handy, aber bei dem Regen wollt‘ ich auch nicht nochmal raus und eine andere suchen, die dann auch wieder ihre Macken hat. Wir haben uns auf 30 Dollar für ’short time‘ geeinigt und das ist wohl der Standard. An der Bar mußte ich zehn Dollar Auslöse für sie bezahlen und dann sind wir zusammen in mein Hotel gegangen. Zur Erinnerung: Damit sind US Dollar gemeint. Wie gesagt, aus meiner Sicht war das Zimmer unter aller Sau, aber das hat sie nicht gestört. Das scheint hier vollkommen normal zu sein.

Sie war wirklich sehr sexy und ich war dann doch begeistert. Wir sind wohl beide alte Hasen gewesen jedenfalls lief alles sehr routiniert ab. Erst Duschen und die Körperteile säubern, die gleich zum Einsatz kommen werden und dann geht’s auch gleich ohne Umwege ins Bett.
Sie hat sich auf den Rücken gelegt und hat nichts gemacht und genau so liebe ich das. Die Einzelheiten spare ich mir, denn das, was dann kam, ist wirklich zu persönlich. Am Ende war es eine der schönsten Begegnungen in diesem Jahr und ich bin echt froh, daß ich sie getroffen habe. Wir haben die Zeit für das ’short time‘ gut ausgefüllt und das kann ich wirklich nicht von jeder Nummer behaupten. Es war nicht einfach nur eine Nummer. Es war ein echter Liebesakt und am Ende hab‘ ich ihr zu den 30 Dollar, die wir ausgemacht hatten, noch zehn Dollar Trinkgeld dazu gegeben. Sie hat mich verwundert angeschaut und ich hab‘ nur „Merry Christmas“ zu ihr gesagt.

Warum kann das nicht immer so laufen? Warum ist es manchmal der reinste Krampf und manchmal wie im siebten Himmel? Woran erkennt man, ob die Frau gut mitgeht und wie kann man die Rohrkrepierer im Vorfeld ausschließen?
Ich mach‘ das schon seit mehreren Jahren, aber ich bin immer wieder überrascht. Die Mädels, die am bravsten Aussehen sind manchmal die besten und die, die besonders aufgedonnert sind kann man in der Regel vergessen. Aber auch hier gilt: keine Regel ohne Ausnahme.

Mandey war meine Nummer 56 in diesem Jahr und meine Nummer 104 seit Beginn der Zählung am 01.01.2014.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Geschrieben von: am