Momm aus Kambodscha war meine Nummer 55 in diesem Jahr

Dieser Artikel wurde erstellt am: 20.12.2015 - 23:52

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Seit drei Tagen bin ich in Kambodscha, genauer gesagt in Siem Reap. In diese Stadt kommt jeder, der den großartigen Angkor Wat sehen will.

Von Vietnam aus bin ich direkt hier her gefahren und das war ein Fehler denn die Fahrt hat zehn Stunden gedauert und war wirklich kein Vergnügen. Jetzt hab‘ ich auch noch erfahren, daß es in der Hauptstadt Phnom Penh jede Menge Bars mit Mädchen geben soll und genau deswegen bin ich doch hier. Von Saigon nach Phnom Penh hätte es höchstens fünf Stunden gedauert und das wäre an einem Vormittag zu machen gewesen.
Egal, jetzt bin ich hier und Mädels gibt es hier auch. Die sind nach Einbruch der Dunkelheit in den Bars und am Ufer des Siem Reap Flusses zu finden.

Eigentlich hätte ich schon längst eine gebraucht aber mein Hotel liegt weit ab vom Zentrum und es hat eine Weile gedauert, bis ich diese Bars gefunden hatte. Dazu kommt, daß ich gestern einfach nicht so konnte, wie ich wollte. Der Magen des Mitteleuropäers ist halt doch etwas empfindlich gegen die andersartigen Bestandteile des Essens in fernen Ländern. Es ist verrückt aber da muß man durch. Vor ein paar Wochen hat eine Masseurin in Vietnam mir mit aller Kraft in den Bauch geschlagen und ich fand das einfach nur geil aber hier werfen mich ein paar winzige Bakterien aus der Bahn.

Vorgestern hatte ich eine von den Frauen am Flußufer gefragt, wieviel der Service bei ihr kostet. Die hat nur „Massage“ und „Bumbum“ gesagt und alles andere hab‘ ich nicht verstanden. Sie hat ihr Handy raus geholt und 50 eingetippt. Sehr wahrscheinlich hatte sie damit 50 US Dollar gemeint denn der US Dollar scheint hier die inoffizielle Landeswährung zu sein. Aus den Geldautomaten kommen US Dollars raus und in den Restaurants sind alle Preise nur in Dollar angeschrieben von daher war klar, daß die Dame 50 US Dollar haben wollte. 60 Dollar sind hier der durchschnittliche Monatslohn einer Kellnerin und so gesehen war der Preis viel zu hoch. Ich hab‘ im Internet gelesen, daß man bis auf 20 Dollar runter handeln kann und selbst das ist gemessen am Lohn einer Kellnerin noch zu viel zu viel. Aber es geht mir nicht ums Sparen. Wenn der Service stimmt gebe ich gerne Trinkgeld, so wie in Nanning. Dort hat einmal Bumm 100 Yuan gekostet und ich hatte der Frau nochmal 100 gegeben und das kam von Herzen.
Vorgestern konnte ich nicht wegen den Magenproblemen, ansonsten hätte ich die vom Flußufer gleich genommen.

Das erste Mal mit einer Kambodschanerin

Der Tag war gut. Ich war zum dritten Mal im Angkor Wat und hab‘ die Engel fotografiert.

Engel im Angkor Wat Engel im Angkor Wat
Engel im Angkor Wat Engel im Angkor Wat

Ich stelle mir immer vor was ich gemacht hätte wenn ich damals Bildhauer gewesen wäre und solche Figuren hätte machen müssen. Wahrscheinlich hätte ich die alle von hinten gezeigt denn für mich ist es wichtig, daß man den Hintern sieht. Es sind zwar nur Steine aber die strahlen eine gewisse Erotik aus und die Bildhauer dürften unter Dauerfeuer gestanden haben.

Abends bin ich etwa gegen acht Uhr aus dem Hotel gegangen. Ich hatte gehofft, daß ich die Frau, die ich vorgestern am Flußufer getroffen hatte, wieder finden kann. Die war mir in gewisser Weise sympathisch und ich dachte, daß ich die auf 20 Dollar runter handeln kann.
Wie immer kam alles ganz anders. Ich bin am Flußufer entlang gelaufen. Zuerst ist mir eine Dicke entgegen gekommen. Die hat mich angesprochen und konnte relativ gut Englisch. Sie wollte mich massieren und Bumbum hätte ich mit ihr natürlich auch machen können. Auf der einen Seite wäre das eine gute Gelegenheit gewesen denn ich wollte sowieso und die ist mir quasi zugelaufen. Außerdem hatte die mindestens 70 Kilo gewogen und ich wollte schon immer wissen, wie das ist, wenn sich eine richtig schwere Frau auf meinen Bauch stellt und so wie ich die eingeschätzt habe, hätte die das auch gemacht. Aber auf der anderen Seite war die mir nicht ganz geheuer. Vielleicht war die drogenabhängig und das kann nicht gut gehen.

Danach bin ich ins Touristengetümmel gegangen und war in der Pub Street. Da war es sehr laut und das ist überhaupt nicht mein Ding. In dieser Straße sind zwar einige Frauen gewesen, die sicher mit mir in mein Hotel gegangen wären aber die ganze Situation hatte mir nicht gefallen. An einer Straßenecke haben drei als Frauen verkleidete Männer gestanden. Der Fachmann spricht hier von Ladyboys. Man muß tatsächlich genau hinschauen denn die Verkleidungen sind echt gut.
Ich muß jetzt weiter von einem dieser Ladyboys erzählen und weiß nicht, ob ich jetzt ‚er‘ oder ’sie‘ sagen soll. In Thailand gibt es die auch und dort wollen die als Frauen wahrgenommen werden, also sage ich jetzt ’sie‘ und meine damit einen Ladyboy.
Eine von den Ladyboys ist mir hinterher gelaufen und hat mich gefragt, was ich suche. Vielleicht sieht man mir das an jedenfalls hat ’sie‘ mich gefragt, ob ich eine besondere Massage oder lieber gleich eine Frau für ein Bumbum haben möchte. Ich wollte zwar aber die ganze Situation war mir einfach zu blöd und ich hab‘ versucht ’sie‘ (oder ihn) irgendwie loszuwerden. Aufdringliche Leute kann ich überhaupt nicht leiden also hab‘ ich gesagt, daß ich jetzt erstmal essen gehen will und bin dann schnellen Schrittes davon gelaufen, um klar zu stellen, daß ich von ‚ihr‘ nichts wollte.
Die ganze Gegend um die Pub Street ist super nervig. Gegen diese aufdringlichen Motorradtaxifahrer bin ich echt allergisch und jetzt laufen mir auch noch die Ladyboys hinterher.
Im Touristenviertel gibt es die guten Restaurants also konnte ich da nicht weg und es kam wie es kommen mußte: Dieser Ladyboy hatte mich gesehen und kam mir sofort wieder hinterher und wollte mir eine Frau vermitteln. Im Grunde wollte ich das und es war mir klar, daß ich ohne fremde Hilfe keine Frau für ein Bumbum finden würde also hab‘ ich ‚ihr‘ die Chance gegeben. ‚Sie‘ wollte mir eine Freundin von ihr zeigen und die könnte ich dann bürsten. Diese Freundin war tatsächlich zu hundert Prozent eine Frau und das war nicht zu übersehen. Sie hieß Momm und war mir nicht besonders sympathisch aber was soll’s. Augen sagen mehr als Worte und sie schien zu sagen: „Ich mag Dich nicht aber ich brauch‘ Dein Geld“. Wir haben uns auf 30 Dollar für einmal Bumbum geeinigt und in diesem Preis sollten die Kosten für das Hotel schon mit drin sein.
Zur Erinnerung: Der durchschnittliche Monatslohn einer Kellnerin liegt hier bei 60 Dollar. Ich hätte also davon ausgehen können, daß die bei mir so richtig Gas gibt aber so kam es natürlich nicht.
Wir sind zu dritt zu ein Hotel gegangen und die Frau, die ein Mann war, hat mit dem Typ an der Rezeption den Preis für das Zimmer ausgehandelt. Zehn Dollar für eine Stunde und es ist ja wohl klar, wer diese zehn Dollar bezahlen mußte. Diese Momm hatte natürlich keine Kondome dabei also mußte ich die auch noch kaufen. Zum Glück hatte der Typ an der Rezeption ein paar griffbereit. Wir sind dann zu dritt in das Zimmer gegangen. Die Frau, die ein Mann war, mußte immer mit dabei sein. Ich wollte eigentlich, daß ‚die‘ endlich verschwindet und uns in Ruhe läßt, aber ‚die‘ war natürlich ‚die‘ Vermittlerin und wollte ‚ihre‘ Provision haben. ‚Sie‘ sagte: „You pay her now“. Ich hab‘ brav die 30 Dollar bezahlt und die Momm hat der Vermittlerin gleich fünf Dollar davon abgegeben. Als die dann endlich aus dem Zimmer raus gegangen ist hab‘ ich laut hörbar den Riegel vorgeschoben und damit waren wir alleine.

Momm hat sich ausgezogen und ich muß sagen, sie war kein besonderer Leckerbissen sondern eher unterdurchschnittlich. Ich bin sicher, daß ich ihren Hintern hätte küssen können aber die war mir einfach nur unsympathisch und da hält sich das Verlangen in engen Grenzen.
Wir haben uns kurz geduscht und sind dann zusammen ins Bett gegangen. Zu diesem Zeitpunkt war mein Schwanz noch völlig weich und ich dachte schon, daß das wohl nichts wird heute. Sie wollte gleich anfangen, mir die Weichteile zu massieren. Das mag ich überhaupt nicht und ich hab‘ ihre Hand genommen und an meinen Bauch geführt. Ich find‘ es tierisch geil, wenn eine Frau ihre Fingernägel in meinen Bauchnabel bohrt also hab‘ ich ihr gezeigt, daß sie das machen soll. Leider hatte sie sehr kurze Fingernägel aber das Gefühl war trotzdem geil. Nach kurzer Zeit war mein Schwanz ausgefahren und es konnte losgehen.
Der Gummi saß perfekt und ich hab‘ gleich bei ihr eingelocht. Ich mochte sie nicht und sie mochte mich wohl auch nicht aber es lief alles perfekt. Nach ein paar Stößen hatte ich so ein komisches Gefühl in der Schwanzspitze. Es war etwa so, als ob da Menthol oder Pfefferminz in dem Kondom drin gewesen wäre. Es war sehr unangenehm und ich hatte echt Angst, daß der Schwanz jetzt weich wird.
Nach ein paar Minuten ist die Soße gekommen und ich bin kraftlos auf ihr zusammengesackt. Sie wollte schon unter mir raus kriechen aber das ging nicht weil ich auf ihr lag.

Es war nur eine geschäftliche Nummer und nichts weiter. Im Grunde eher etwas zum abgewöhnen. Wir haben uns angezogen und sind nach unten gegangen. Vor dem Hotel hat die Frau, die ein Mann war, schon auf uns gewartet. Ich hab‘ mich dann lieber schnell verdrückt bevor der noch irgendwas eingefallen wäre, was ich noch hätte bezahlen müssen.

Auf dem Weg zurück zu meinem Moped bin ich wieder durch die Pub Street gegangen und hab‘ da jede Menge Frauen gesehen, die sicher alle mit mir gegangen wären. Warum hab‘ ich die vorher nicht gesehen und warum mußte mir dieser nervige Ladyboy über den Weg laufen?

Die Packung mit den Kondomen hatte ich gekauft also hab‘ ich die mitgenommen. Es waren indische Kondome der Größe 53 Millimeter und die sollten irgendwie cool sein. Dieses ‚cool‘ bezieht sich wahrscheinlich auf das Tiger Balm, das da drin war und jetzt weiß ich, worauf ich das nächste Mal achten muß, wenn ich solche Dinger kaufe. Die Größe 53 Millimeter ist gut aber es darf auf keinen Fall Menthol drin sein.
In der Packung waren drei Stück drin. Einen davon hatte ich benutzt und die anderen beiden hab‘ ich auf den Sattel von dem Motorrad gelegt, das neben meinem geparkt war. Ich glaube, man spart am falschen Platz, wenn man solche scheußlichen Kondome benutzt.

Momm war meine Nummer 55 in diesem Jahr und meine Nummer 103 seit Beginn der Zählung am 01.01.2014.

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