Eine Bauchmassage in Pattaya

Dieser Artikel wurde erstellt am: 20.06.2021 - 18:26

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Bald neun Monate in Pattaya
Schriftzug Pattaya


Seit ungefähr neun Monaten gehe ich fast jeden Tag in einen Massage Salon. Nicht weil ich glaube, daß eine Massage irgendwas Positives bewirkt sondern eher aus Langeweile. Außerdem liebe ich das Trampling und das bekommt man hier ziemlich günstig. Zumindest wenn man die deutschen Preise als Maßstab nimmt aber unter zehn Euro wird es hier auch etwas schwierig.

Ich nehme immer die Ölmassage denn ich will nackt sein wenn ich massiert werde. In aller Regel gelingt es mir früher oder später die Masseurin zu überreden, daß sie sich bei mir auf den Bauch stellt. Es kostet schon ein bißchen Überwindung, sich bei einem nackten Mann auf den Bauch zu stellen und beim ersten Mal sind die meisten noch sehr vorsichtig. Beim zweiten Treffen wissen die Masseurinnen aber gleich was zu tun ist und haben weniger Hemmungen. Dann kommt die zweite Stufe und das bedeutet, daß der Bauch noch Schläge mit der Faust bekommt, die je nach Masseurin unterschiedlich kräftig ausfallen. In letzter Zeit gehören sogar Fußtritte zum Programm aber das mag der Bauch nicht so besonders.

Das Springen auf dem Bauch ist auch schon völlig normal und ich dachte, daß der Bauch dadurch trainiert wird. Das scheint aber nicht der Fall zu sein und ich glaube eher, daß der so langsam an seine Grenzen kommt. Einmal Bauchmassage mit Trampling geht noch ohne Probleme. Zwei Mal auch noch aber wenn der Bauch über ein Dreiviertel Jahr lang regelmäßig von Frauen mit 50 oder 60 Kilo betreten wird macht der irgendwann schlapp.

Nun hatte ich fast zwei Wochen Pause und hab‘ es nicht mal vermißt. Der Bauch hat es auch nicht vermißt und konnte sich etwas erholen. Gestern und vorgestern hatte ich ihn auf die sanfte Art massieren lassen, also keine Faustschläge und auch keine Fußtritte. Die Masseurin hat den Bauch eine Stunde lang mit ihren öligen Händen gestreichelt und das war ganz fantastisch. Das wollte ich heute wieder genießen und es war klar, daß die von gestern oder die von vorgestern das machen sollte.

Die von gestern war aber nicht da als ich an ihrem Salon vorbei gegangen bin. Die von vorgestern arbeitet in einem anderen Salon und die war da. Sie heißt เก๋ (Geh) oder so ähnlich und scheint eine ziemlich Vernünftige zu sein. Ich mag die kleinen Frauen mit den dicken Hintern und weniger die großen drahtigen, an denen nicht viel dran ist. เก๋ (Geh) ist eine Kleine mit dickem Hintern und obwohl das für die Massage vollkommen egal ist muß ich es einfach erwähnen.

Die Massage lief zuerst noch ganz normal. Das einzig Unnormale war, daß ich nackt war und mich auch nicht mit einem Handtuch bedecken wollte. Sie hat bei den Beinen angefangen und das war im Grunde Zeitverschwendung. Nach etwa 20 Minuten kam dann der Bauch dran und das war es, was ich wollte. Sie hat mir den Bauch mit ihren öligen Händen massiert und ich wollte es genießen aber sie hat mir ständig Fragen gestellt, die ich natürlich beantworten mußte. Sie sagte, der Bauch sei ja wohl ziemlich hart und hat richtig fest gedrückt. Zu der Zeit stand sie schon längst nicht mehr neben der Massagebank sondern war mit den Knien auf dieser Bank, damit sie besser drücken konnte. Wie wäre es, wenn sie neben mir auf der Bank stehen würde und mich mit dem Fuß massiert, dachte ich. Dann muß sie nicht so fest drücken und ich hätte auch meinen Spaß dabei. Ich muß es ihr halt nur vorschlagen.

น้ำหนักเท่าไหร่“ (Wie schwer bist Du) war meine Frage zur Einleitung. „53 Kilo“ war die Antwort. Wirklich schwer war sie also nicht. „เหยียบท้อง“ (Drauftreten Bauch) hab‘ ich dann gesagt und nach kurzer Überredung stand sie mit einem Bein und vollem Gewicht auf meinem Bauch. Ich hatte seit sechs Stunden nichts gegessen und das war auch gut so. Der Bauch hat sie bestimmt drei Minuten lang getragen und ich hätte es sogar noch länger ausgehalten.

Für sie muß das wohl sehr komisch gewesen sein. Auf der Massagebank liegt ein nackter Mann und bittet sie, sich bei ihm auf den Bauch zu stellen. Sie macht es und dabei sinkt ihr Fuß tief in seinen Bauch ein. Der nackte Mann scheint es zu genießen und macht sogar noch die Augen zu.

Sie stand mit einem Fuß auf meinem Bauch und den anderen hatte ich mir auf die Brust gesetzt. Den hat sie kaum belastet und ich hab‘ ihren Fuß mit den Händen gestreichelt. Nein, ich bin kein Fußfetischist aber irgendwie hatte ich den Wunsch, mir diesen kleinen Fuß als Gesicht zu führen und die Zehen in den Mund zu nehmen. Dazu ist es zwar nicht gekommen aber es hat nicht viel gefehlt.

Sie ist von mir runter gestiegen und hat gewartet. „One more?“ sagte sie und ich hab‘ genickt. Wer würde da schon „No“ sagen? Nun stand sie mit beiden Beinen auf meinem Bauch. Ich konnte sie noch gut mit dem Bauch anheben und sie hat leicht angefangen zu wippen. Mit manchen Menschen versteht man sich ohne Worte und mit anderen klappt nichts, obwohl man vielleicht die gleiche Sprache spricht. Ohne, daß ich etwas gesagt hatte, hat sie angefangen, die Füße abwechselnd zu belasten. Dadurch ist der Bauch richtig durchgeknetet worden. Ich hab‘ versucht ruhig zu liegen aber das war völlig unmöglich. Mit einer 53 Kilo schweren Frau auf dem Bauch liegt man nicht mehr ruhig.

Zwischen uns war inzwischen eine gewisse Harmonie. Die Masseurin hat gemerkt, daß ich es wirklich mag wenn sie auf meinem Bauch steht und ich konnte mich darauf verlassen, daß sie nicht ständig absteigt, weil sie glaubt, daß sie mir zu schwer ist. So ging die restliche Zeit rum und sie mußte außer Stehen eigentlich nicht viel machen.

Nach der Massage saß ich noch nackt auf der Massagebank. Ich hatte überhaupt keine Lust mich anzuziehen und hab‘ extra langsam gemacht. Sie hat mich gefragt, wie oft am Tag ich bumsen kann. Die Frage könnte ein Angebot gewesen sein also hab‘ ich sie gefragt, ob sie in der kommenden Nacht in einem Zimmer mit Klimaanlage und großem Bett schlafen will. Die Antwort war aber eine Absage. Schade eigentlich denn der Gedanke, ihren Hintern mit dem Gesicht zu streicheln, hat mir durchaus gefallen. Dann eben nicht.

Als ich mich fertig angezogen hatte hab‘ ich ihr gesagt, sie soll den anderen bitte nicht erzählen, was wir hier gemacht haben. Die Antwort war nicht eindeutig und ich muß wohl davon ausgehen, daß die Kolleginnen beim nächsten Mal wissen, was ich für einer bin. Im Grunde egal aber ich wollte es wenigstens angesprochen haben.

Die eigentliche Massage hat 300 Baht gekostet. Für Ihren Service hab‘ ich ihr auch nochmal 200 gegeben. In der Summe also größenordnungsmäßig etwas mehr als 13 Euro. Ziemlich viel für so einen Quatsch aber ziemlich wenig im Vergleich zu dem, was das in Deutschland gekostet hätte.

Wieder eine mehr dachte ich, als ich gegangen bin. Keine Ahnung wie viele Frauen ich schon auf dem Bauch zu stehen hatte aber es dürften wohl weit über hundert sein.

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