Dao aus Thailand war meine Nummer 50 in diesem Jahr

Dieser Artikel wurde erstellt am: 24.11.2014 - 20:55

Mit folgenden Kategorien: Bauchnabel, Enttäuschung, Gymnasiumstraße 145, Thailänderin


Heute gibt’s was zu feiern denn ich hab‘ heute die 50 voll gemacht. Vor drei Stunden war ich mit Frau Nummer 50 im Bett und bevor ich jetzt einen Schnaps trinke, werde ich kurz berichten wie es dazu kam.
Meine Nummer 50 war eine Frau aus Thailand und zu denen wollte ich eigentlich nicht mehr gehen aber man kann nicht alles planen und die Geschichten, die das Leben schreibt, sind voller Überraschungen.

Es war ungefähr halb vier als ich bei einer Frau aus Tschechien angerufen hatte um mich mit ihr zu verabreden. Ich glaube, die hieß Hanna und ihre Bilder, die ich im Internet gesehen hatte, waren sehr gut und hoch professionell gemacht. Es war also klar, daß diese Hanna eine ganz besondere Frau ist und die wäre die ideale Besetzung für meine Nummer 50 gewesen. Dazu kommt, daß sie nach der Beschreibung auch das Trampling mit im Programm hat und das sollte sie bei mir machen.
Auf der Fahrt htte ich mir schon vorgestellt wie es wohl ist, wenn die auf meinem Bauch steht und richtig wild tanzt und ich glaube, daß ich vielleicht sogar ein bißchen zu zügig unterwegs war, weil ich schnell bei ihr sein wollte.

Als ich dann bei ihr in der Wohnung war hat sie mir gesagt, daß ihr Service bei 80 Euro anfängt und von Trampling hat sie noch nie was gehört. Irgendwie hatte ich mir das schon fast gedacht. Die Frauen wissen anscheinend selbst nicht, was in ihren Profilen im Internet steht und was sie angeblich alles machen und mögen. Außerdem hatte ich nur 50 Euro dabei und so hab‘ ich ihre Wohnung wieder verlassen ohne, daß etwas Nennenswertes passiert war.

Als ich wieder auf der Straße war hatte ich drei Möglichkeiten zur Auswahl.
Erstens: Ich hole noch 30 Euro und gehe wieder zurück zu ihr.
Zweitens: Ich fahre einfach wieder nach Hause und plane das nächste Treffen ein bißchen besser und
Drittens: Ich gehe zu einer anderen.

Das hab‘ ich dann auch gemacht und bin in die Gymnasiumstraße zum Haus mit der Nummer 145 gefahren denn da war eine Linda, die auf meiner Liste auf Platz zwei stand. Ich hatte gar nicht erst angerufen um mich anzukündigen sondern hab‘ gleich bei ihr geklingelt und bin rein. Das war ein großer Fehler denn ihre Stimme hätte mir gleich komisch vorkommen müssen.
Nach der Beschreibung im Internet war diese Linda halb Thai und halb Malaysia und wie immer natürlich zu fast allem bereit. Als sie mir gegenüber stand war sie mir sofort unsympathisch. Sie war relativ groß und ziemlich kräftig. Außerdem hatte sie mindestens zwei Kilo schwere Titten. Damit war die also genau das Gegenteil von meinem persönlichen Schönheitsideal. Dazu kam, daß sie eine merkwürdig tiefe Stimme hatte und keine richtige schlanke Taille sondern eher das, was man bei einem Mann Bauchansatz nennen würde.
Es ist mir völlig unklar warum ich in diesem Moment nicht einfach wieder gegangen bin aber es gibt Situationen im Leben, bei denen man sich hinterher immer wundert, warum man nicht anders gehandelt hat.

Ich war zwar ziemlich sicher, daß diese Linda als Mann auf die Welt gekommen ist aber aus irgendeinem Grund hab‘ ich ihr (oder ihm) 50 Euro gegeben und wollte die Sache hinter mich bringen. Ich hab‘ mich geduscht und als ich aus der Dusche kam hatte diese Linda sich auch schon ausgezogen. Ich hab‘ sie nackt vor dem Bett stehen gesehen und irgendwie dachte ich: da steht ein Mann mit großem Busen und langen Haaren und einem kleinen Bierbauch und wartet auf mich.
In dem Zusammenhang fällt mir ein Song von Herbert Grönemeyer ein. Der hat vor ein paar Jahren gefragt: Wann ist ein Mann ein Mann?. Daran schließt sich die Frage an: Wann ist eine Frau eine Frau? Und auf die Linda bezogen frage ich: Wann ist ein Mann eine Frau?

Das, was dann kam, war so ziemlich das Unangenehmste, was ich in diesem Jahr erlebt habe. Schlimmer war eigentlich nur der Zahnarztbesuch vor zwei Wochen, als mir ein Zahn rausgebrochen wurde.
Ich hab‘ mich wie immer auf das Bett gelegt und dachte, diese Linda wird mich jetzt ein bißchen massieren und dann wird die Sache mit einem abgefüllten Kondom beendet.
So kam es aber nicht. Zuerst hat sie meine Hände an ihre riesigen Titten geführt und die sollte ich richtig durchkneten. Für mich, als Liebhaber der winzig kleinen Titten, war das kein besonderer Genuß. Ich hab‘ mich wieder hin gelegt und dachte, die fängt jetzt endlich mit der Massage an. Sie hat tatsächlich angefangen mich zu massieren. Ihre Hände sind zielstrebig an meine Weichteile gewandert und dann hat sie da unten alles richtig durchgeknetet.
Es gibt Körperteile, die besonders sensibel und empfindlich sind und da gehören bei mir die Weichteile dazu. Diese Massage hat tierisch weh getan und ich hatte gehofft, daß das bald zu Ende ist. Logisch, daß mein Schwanz dabei nicht hart geworden ist. Im Gegenteil, wenn der hart gewesen wäre, dann wäre der bei dieser schmerzhaften Behandlung garantiert sofort wieder weich geworden. Diese Linda hat mir die Eier gedrückt und selbst jetzt, vier Stunden danach, tut unten noch alles weh.
Mag sein, daß es Männer gibt, die das mögen und die sollen das auch bekommen aber ich bin kein Masochist. Ich liebe es, wenn sich eine Frau mit ihrem ganzen Gewicht bei mir auf den Bauch stellt aber das tut nicht weh sondern ich finde es entspannend und geil.
Mir war klar, daß das hier nichts mehr wird und reine Zeitverschwendung ist und bevor es zu ernsthaften Verletzungen kommt hab‘ ich „Thank you“ gesagt und bin ins Bad gegangen und hab‘ mich gründlich geduscht. Nix wie weg, hab‘ ich nur gedacht. Als ich gerade gehen wollte hat schon der Nächste angerufen und wollte einen Termin mit ihr (oder ihm) ausmachen. Ob der Anrufer wohl gewußt hat auf was er sich einläßt?

Als ich wieder draußen vor dem Haus stand hab‘ ich gar nicht lange überlegt sondern gleich bei der Nächsten geklingelt und das war Dao aus Thailand. Die war im zweiten Stock und bei der war ich ganz sicher, daß die eine richtige Frau ist und daß die auch als Frau auf die Welt gekommen ist. Also war klar, daß Dao meine Nummer 50 werden sollte.

Ich hab‘ erstmal geduscht obwohl ich vor gerade mal fünf Minuten bei dieser Linda unter der Dusche war, aber Dao sollte denken, daß ein frisch gewaschener Kerl vor ihr steht.
Leider war sie ein bißchen mollig aber das war mir egal. Bei einer schlanken Frau hätte ich vielleicht ein paar Minuten mit Hinternküssen verbracht aber eine Mollige ist gut wenn sie sich bei mir auf den Bauch stellt. Das hat sie zwar nicht gemacht aber die Massage zum Aufwärmen war nicht schlecht und sie hat wenigstens nicht schon wieder an meinen Eiern rum gespielt und alles durchgeknetet.

Nach der Massage hab‘ ich meinem Schwanz den Kondom aufgezogen und bin rein in das Zentrum der Welt. Leider bin ich nicht richtig tief rein gekommen weil sie ihre Beine ganz komisch angewinkelt hatte. Das scheint so eine Eigenart von den Thailänderinnen zu sein. Ich bin nur mit der Schwanzspitze rein gekommen und das Gefühl war relativ mäßig. Allerdings hat sie mir mit ihren Fingernägeln im Bauchnabel rumgebohrt und das ist für mich der Turbo. Nach ein paar Minuten haben bei mir die Glocken geläutet und ich bin kraftlos zusammengesackt und hab‘ nur noch gekeucht. Ich hab‘ gesagt: „ลุกไม่ได้“ (Ich kann nicht aufstehen) und „หมดแรงแล้ว“ (Keine Kraft mehr) und das fand sie anscheinend lustig.

Als ich wieder zu neuen Kräften gekommen war bin ich ins Bad gegangen und hab‘ ich mich zum vierten Mal an diesem Abend geduscht.
Danke Dao, das war gut.

Dao aus Thailand war meine Nummer 50 in diesem Jahr und jetzt fehlen mir nur noch zwei bis zu meinem erweiterten Ziel für 2014. Ich will in diesem Jahr mit 52 verschiedenen Frauen im Bett gewesen sein und das sollte doch möglich sein.

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