Die letzte Nummer mit Casandra aus Griechenland

Dieser Artikel wurde erstellt am: 28.02.2015 - 21:05

Mit folgenden Kategorien: Griechin, Gymnasiumstraße 145


Die Zeit vergeht manchmal sehr schnell. Schon wieder ist eine ganze Woche Lebenszeit weg und das ist kein Grund zum Feiern. Dabei darf man sich allerdings nicht beklagen, denn wir in Mitteleuropa haben immerhin die Möglichkeiten auf ein sinnvolles Leben. Diese Möglichkeiten haben die wenigsten Leute aus Nordkorea oder aus Bangladesch. Das ändert aber nichts daran, daß auch wir manchmal sehr unzufrieden sind und nach dem Sinn von allem fragen.
Ich kenne die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens, aber die ist nicht schön.

Heute hab‘ ich etwas Sinnvolles gemacht. Zumindest aus meiner Sicht war es sehr sinnvoll, zu der Casandra aus Griechenland zu gehen. Die ist heute den letzten Tag in der Adresse in Pforzheim und wird Morgen abreisen.

Es war gegen ein Uhr mittags, als ich vor dem roten Haus in der Gymnasiumstraße war und bei Casandra geklingelt habe. Etwa drei Sekunden später ging auch schon die Tür auf und das konnte nur bedeuten, daß sie diesem Moment sehr nahe am Türöffner gestanden hat. Ich bin sofort die Treppe rauf gegangen und da kam mir gerade ein anderer Typ entgegen. Ich hab‘ noch überlegt, ob der vielleicht gerade bei ihr gewesen sein könnte und sie deshalb so nahe an dem Türöffner stand, weil sie den noch hinaus begleitet hatte. Als ich im ersten Stock ankam, hatte ich den Typ schon vergessen und war froh, als die Tür auf ging und Casandra vor mir stand. Alles, was dann kam, war im Grunde nichts anderes als die Wiederholung von unserem Treffen am Donnerstag und ich brauche nicht viel zu schreiben.

Das war nun wirklich das letzte Mal mit ihr und ich kann in der kommenden Woche eine neue Frau ausprobieren.
Casandra ist für mich nicht mehr nur eine x-beliebige Frau, die mich für Geld an sich ran läßt sondern sie hat schon längst den Status einer guten Freundin erreicht. Ob sie das genau so sieht, weiß ich natürlich nicht, aber es kommt mir zumindest so vor. Ich war jetzt insgesamt sechs Mal bei ihr und ich freue mich schon auf ein Wiedersehen wenn sie im Mai wieder hier ist.

Monatsbilanz

Ich war in diesem Monat acht Mal mit einer Frau im Bett. Frisch Verliebte schaffen das, was ich mit denen gemacht, habe, wahrscheinlich an einem einzigen Wochenende, aber ich bin nicht frisch verliebt.
Wenn ich im Lotto gewinne, dann werde ich jede Nacht mit mindestens drei Frauen verbringen. Ich stelle mir das etwa so vor: Ich liege unten und eine sitzt mit ihrem nackten Hintern auf meinem Gesicht, die zweite steht auf meinem Bauch und die dritte poliert mir ganz vorsichtig die Stoßstange. Es könnte zwar sein, daß das nicht gesund ist, aber solange das mit dem Lottogewinn nichts wird, kann man wenigstens träumen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Geschrieben von: am