Eine Massage in Saigon

Dieser Artikel wurde erstellt am: 08.09.2015 - 16:14

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Meine Zeit in Vietnam geht zu Ende, zwei Tage noch, dann ist hier Basta.
Gestern bin ich von Nha Trang zurück nach Ho Chi Minh City (Saigon) gefahren und hab‘ den ganzen Tag im Bus verbracht.

Bei meinem ersten Besuch in Saigon vor 14 Tagen bin ich Abends an vielen Massage Salons vorbei gekommen und dabei sind mir ganz konkrete Angebote gemacht worden. Vor diesen Massage Salons stehen hübsche Mädels und die winken immer, wenn ein Mann vorbei kommt. Allerdings winken die nicht bei jedem. Einheimische Männer werden in Ruhe gelassen.
Das Angebot war eine Stunde Massage und einmal „Bumbum“ für 800.000 Dong. 800.000 Dong sind etwa 32 Euro und das ist hier eine Menge Geld. Kaum vorstellbar, daß ein Einheimischer bereit ist, so viel Geld für eine Stunde zu bezahlen.

Heute Abend wollte ich mir dieses Angebot genauer ansehen. Vor 14 Tagen war ich sehr vorsichtig und hatte noch die Warnungen aus dem Internet im Hinterkopf. Jetzt hab‘ ich in Da Lat und in Nha Trang am eigenen Leib erfahren, wie das hier abläuft und wollte mir am Abend so eine Massage mit „Bumbum“ gönnen.
Ich hatte die meisten Sehenswürdigkeiten von Saigon schon gesehen und wollte mir das nicht noch ein zweites Mal geben also bin ich planlos durch die Straßen gelaufen, um den Tag rum zu kriegen. Aber warum bis zum Abend warten? Massagen kann man hier auch jetzt sofort bekommen. Also bin ich in eine dunkle enge Gasse gegangen und bin sofort von allen Seiten angesprochen worden. „You want massage?“.
Wenn man einfach weiter geht, ist alles in Ordnung, aber wenn man stehen bleibt, hat man verloren und sitzt im Netz.
Eigentlich wollte ich nur nach dem Preis fragen, mehr nicht. Es gab verschiedene Arten von Massagen und die waren viel günstiger, als ich dachte und so hab‘ ich mich für die „Full Body Massage“ entschieden. Die sollte 180.000 kosten und aus irgendeinem Grund gab es sogar einen Preisnachlaß und ich mußte nur 150.000 bezahlen. Das ist zwar ein uralter Trick, aber der funktioniert immer wieder. Ein angeblicher Preis wird reduziert und der Kunde denkt, daß er was geschenkt kriegt.
150.000 Dong sind etwa sechs Euro und dafür bekommt man eine Stunde Massage, da kann man nicht meckern.

Ich hatte mir das so vorgestellt: Bei der „Full Body Massage“ ist man komplett nackt. Die Masseurin fängt mit ihrer Arbeit an und kommt dabei ab und zu und natürlich völlig unbeabsichtigt an die Weichteile. Nachdem der Schwanz ein paar Mal sanft berührt worden ist und schon erste Reaktionen zeigt, legt sie die Hand drauf, reibt ein bißchen an der Spitze und dann kommt die Frage: „You want massage here?“. Und ich sage dann ganz einfach „No“, denn ich will mein Pulver trocken halten und erst am Abend verschießen, wenn ich in einem Massage Salon bin, in dem das „Bumbum“ mit dabei ist. So war der Plan.

Alles kam so, wie ich es erwartet hatte. Erst eine halbe Stunde Massage mit Öl. Wie zufällig ist die Masseurin dabei immer wieder an meinen Schwanz gekommen und hat den mit ihrer öligen Hand gestreift. Dann kam die Frage: „You want massage here?“.
Eigentlich wollte ich bei dieser Frage ganz einfach „No“ sagen, aber das hab‘ ich nicht getan. Stattdessen hab‘ ich gefragt: „How much?“. Sie wollte 500.000 Dong haben. Das sind etwa 20 Euro für einmal „HE“ und das ist eindeutig zu viel, aber wenn man da liegt und der Schwanz schon längst in voller Länge ausgefahren ist und nur darauf wartet endlich massiert zu werden, dann kann man auch nicht mehr so klar denken, wie unter mormalen Umständen. Trotzdem hab‘ ich es gerade noch geschafft, den Preis auf 300.000 runter zu handeln. 300.000 Dong sind etwa zwölf Euro. Das ist zwar auch noch viel zu viel, aber wenn man eine kleine zarte Hand am Schwanz spürt, dann setzt der Verstand aus. Das ist einfach so und wer’s nicht glaubt, der soll’s selber probieren.
Mir war klar, daß das mit dem „Bumbum“ am Abend nichts mehr wird, wenn ich mir jetzt diese Massage gönne also hab‘ ich ihr mit einer Handbewegung gezeigt, daß ich mir lieber einmal „Bumbum“ mit ihr gewünscht hätte. Ich dachte, daß es vielleicht in den oberen Stockwerken noch weitere Zimmer gibt, in denen das möglich ist. Aber sie sagte: „Here no“. Schade.
Ich lag auf dem Rücken und sie hat angefangen meinen Schwanz auf und ab zu massieren. Besonders geschickt war sie dabei nicht. Sie hat die Hand ständig am Schaft gehabt, wo das Gefühl nur mäßig ist und nicht an der Schwanzspitze, wo es richtig kribbelt. Wahrscheinlich macht sie das jeden Tag fünf oder zehn Mal und da hätte man wesentlich mehr Geschick erwarten können. Nach ein paar Minuten war ich trotzdem soweit, daß es kein Halten mehr gab. Genau in dem Moment ging die Tür auf und ein anderer Gast wurde in das Zimmer geführt. Zum Glück gab es einen Vorhang, so daß der nicht sehen konnte, wie bei mir die weiße Soße geflossen ist. Selbst wenn der es gesehen hätte, wäre das nicht schlimm gewesen. Der wird ja auch genau gewußt haben, welche Spezialität es bei dieser Art von Massage gibt. Trotzdem ist der Genuß vorbei, wenn in dem Moment, in dem die Soße spritzt, einer stört und ins Zimmer rein kommt.
Die Masseurin hat die Soße mit einem feuchten Tuch weg gewischt und dann mit der Massage weiter gemacht. Zehn Minuten später war die Zeit um und ich durfte mich anziehen. Als ich aus dem Zimmer gegangen bin, hab‘ ich den anderen, der gerade gekommen ist, als bei mir die Glocken geläutet haben, nackt auf der Massagebank liegen gesehen. „Der hat es noch vor sich“, dachte ich.
Ich hab‘ mich noch nie für Männer interessiert und als ich den nackten Typ da liegen gesehen habe, da dachte ich nur, wie unästhetisch der Männerkörper doch ist.

Am Abend wollte ich eigentlich eine Massage mit „Bumbum“ haben, aber erstens kann ich nicht zwei Mal an einem Tag und zweitens hatte es wie aus Eimern geschüttet und ich konnte sowieso nicht aus dem Hotelzimmer gehen.

Das Wort „Bumbum“ gefällt mir. Jeder weiß, was gemeint ist und trotzdem wird man nicht zu deutlich, wenn man es benutzt. Soweit ich weiß ist „Bumbum“ in Brasilien das Wort für Hintern und der Hintern ist für mich sowieso der schönste Teil bei einer Frau. Ich hoffe, bei meiner nächsten Nummer kann ich mal wieder ausgiebig den Bumbum küssen. Das hab‘ ich schon viel zu lange nicht mehr gemacht.

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