Meine Nummer 53 in diesem Jahr

Dieser Artikel wurde erstellt am: 09.12.2015 - 15:49

Mit folgenden Kategorien: Bauchmassage, Hinternküssen, Massagesalon, Vietnamesin


Heute war ich wieder in einem von diesen Massage Salons. Ich schaffe es einfach nicht, normal an so einem Salon vorbei zu gehen. Die Frauen ziehen mich magisch an und obwohl ich es gar nicht wollte lag ich heute schon wieder auf einer Massagebank. Jetzt ist aber wirklich das allerletzte Tröpfchen raus und ich muß eine Pause machen.
Als ich 15 oder 16 war hat mir das nichts ausgemacht. Zwei Mal an einem Tag war überhaupt kein Problem und wenn ich eine Freundin gehabt hätte, dann hätten wir viel Spaß miteinander haben können.

Ich bin in Vietnam in der Stadt Nha Trang. Am Vormittag war ich am Strand und hab‘ im Meer gebadet. Im Grunde mach‘ ich das nicht gerne denn das ist für mich Zeitverschwendung. Außerdem krieg‘ ich ganz schnell einen Sonnenbrand und das kann sehr unangenehm sein.
Gegen Mittag war ich wieder im Hotelzimmer und mir war langweilig. Man kann in dieser Stadt nichts machen außer Essen und am Strand liegen. Und man kann natürlich in einen der vielen Massage Salons gehen. Das hab‘ ich auch gemacht und hatte den festen Vorsatz, daß ich wirklich nicht mehr wollte, als eine Massage. Die Masseurin sollte mich mit den Füßen massieren und sich dazu auf meinen Bauch stellen. Mehr wollte ich nicht. Um sicher zu gehen, daß es keine Verständigungsprobleme gibt, hab‘ ich mir das sogar noch von einem Übersetzungsprogramm auf Vietnamesisch anzeigen lassen und als Screenshot abgespeichert aber es hat alles nichts genützt.
Ich bin in den Salon rein und gleich in den Umkleideraum geführt worden. Dort hab‘ ich der Empfangsdame meinen Screenshot mit dem vorbereiteten Text auf Vietnamesisch gezeigt und sie hat genickt. Der Spaß sollte 200.000 Dong kosten, also etwa acht Euro. Das ist zwar viel zu viel aber wegen ein oder zwei Euro wollte ich nicht handeln. Ich finde die ewigen Preisverhandlungen nervig und wenn man den Preis zu weit drückt dann haben die Masseurinnen keine Lust mehr und das merkt man ziemlich schnell.

Die Masseurin war mir sympathisch. Sie hieß Mina und sie dürfte etwa 45 Kilo gewogen haben. Damit ist sie zwar etwas zu leicht für die Art von Massage, die ich haben wollte, aber viel Auswahl gab es nicht.
Wir sind in den ersten Stock in ein Zimmer gegangen und als erstes hab‘ ich ihr gesagt, daß Klimaanlage und Ventilator bitte aus gemacht werden und auch aus bleiben. Es ist um diese Jahreszeit nicht so heiß, daß man die braucht und wenn ich nackt auf der Massagebank liege dann kann ich die kalte Luft erst Recht nicht gebrauchen.
Das erinnert mich an den Zirkus bei uns in der Kanzlei: Mir ist richtig kalt und drei Meter weiter sitzt ein Kollege im T-Shirt vor dem geöffneten Fenster. Und das im Dezember.

Zum Glück wurde meinem Wunsch entsprechend die Klimaanlage aus gemacht und ich hab‘ laut „Danke“ gesagt.
Ich dachte, daß die Masseurin sich jetzt auf meinen Bauch stellt und mich mit den Füßen massiert denn so wollte ich es haben. Vielleicht hat das Übersetzungsprogramm das nicht genau übersetzt jedenfalls hat sie mir den Bauch nur mit den Händen massiert. Das war auch nicht schlecht aber nicht das, was ich wollte. Schon nach etwa drei Minuten kam die Frage, ob ich „Bumbum“ mit ihr machen wollte. Nein, das wollte ich nicht, denn ich hatte gestern Abend mein ganzes Pulver verschossen und wollte wirklich nur die Massage und nun sollte sie sich bitte endlich auf mich stellen. Sie hat nicht locker gelassen und mein ständiges „No“ hat sie überhaupt nicht interessiert.
Von solchen Leuten kann man noch viel lernen. Aus ihrer Sicht geht hier um Geld und nicht um die Massage. Die Frauen arbeiten hier mit allen Tricks und wissen genau wie sie an ihr Ziel kommen. Sie hat ihre Hose etwas runter gezogen und die Behaarung um das Zentrum der Welt war sichtbar. Man muß schon sehr willensstark oder stockschwul sein, wenn man da nicht weich wird. Sie hat gesagt „Für alles zusammen 500“ und damit war mein Widerstand gebrochen. 500.000 Dong sind etwas mehr als 21 Euro und da muß man einfach „Ja“ sagen. Sie hat sich schnell ausgezogen und ich mußte sie einfach umarmen. Gibt es etwas schöneres als eine nackte Frau? Das größte Kunstwerk der Natur, das Schönste was es auf Erden gibt. Wie glücklich muß ein Mann sein, der so eine Frau für sich gewinnen kann.
Ich war auf den Knien vor ihr und alles, was ein Mann sich wünscht war in Augenhöhe. Ich hab‘ sie umgedreht damit ich ihren Hintern küssen konnte und das hab‘ ich auch schon viel zu lange nicht mehr gemacht.
Sie hat sich auf die Massagebank gelegt und ich hab‘ bei ihr eingelocht. Ich gebe zu, es hat länger gedauert, als normal. Mein Schwanz war auch nicht richtig hart und das mag daran gelegen haben, daß ich hier einige Asthma Mittel nehmen muß.
Nach ein paar anstrengenden Minuten ist die Soße gekommen und der Spaß war vorbei. Ich war naß geschwitzt und am Ende meiner Kräfte. Am liebsten wär‘ ich jetzt fünf Minuten liegen geblieben um mich zu erholen und den Moment zu genießen aber dazu war keine Zeit. Sie wollte mit der Massage weiter machen aber ich hatte genug und wollte zum Essen gehen.
Wir hatten uns zwar auf 500.000 für alles geeinigt, aber wie es zu erwarten war wollte sie dann mehr haben. Ich war zufrieden und sie hat fast alles richtig gemacht, also hab‘ ich ihr 300.000 mehr gegeben. Zur Erinnerung: In Hanoi hat einmal Bum 400.000 gekostet aber wen interessiert das? Sie war zufrieden und ich war es auch.

Der Durchschnittslohn liegt hier bei drei Millionen im Monat und das gibt einen kleinen Einblick, in was für Größenordnungen sich das Leben hier abspielt. Drei Millionen Dong sind etwa 125 Euro und das gebe ich hier in zwei Tagen aus.
Wir haben uns auch ohne viele Worte gut verstanden und es spricht nichts dagegen, daß ich wieder zu ihr gehe.

Mina war meine Nummer 53 in diesem Jahr und meine Nummer 101 seit Beginn der Zählung am 01.01.2014.

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