Mit meiner Nummer sechs habe ich kein Wort gesprochen

Dieser Artikel wurde erstellt am: 29.01.2021 - 10:36

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Am liebsten würde ich meinen Beitrag heute mit einem Schimpfwort anfangen oder wenigstens mit einem Ausdruck der Verzweiflung. Das paßt zwar nicht in ein Tagebuch aber es gibt Dinge, die einfach mal gesagt werden müssen. Das bringt nur leider nichts, denn das will niemand hören, trotzdem sage ich ganz ehrlich, daß ich keine große Lust habe, die heutige Nummer zu beschreiben. Ich hab‘ auch keine kleine Lust aber ein paar Stichworte müssen sein denn sonst macht das Tagebuch keinen Sinn. Im Buch des Lebens kann man auch keine Seiten raus reißen und man kann keine Kapitel überspringen. Und zurückblättern geht leider auch nicht.

Es war schon nach Mitternacht als ich bin an die Beach Road gegangen bin. Ich hatte keine große Lust zum Bumsen und warum ich dann überhaupt hier her gekommen bin, weiß ich selber nicht. Die อ่อน (Orn) oder die ไหม (Mai) hätte ich für den Rest der Nacht vielleicht genommen aber beide waren nicht auf ihren üblichen Plätzen und das war um die späte Uhrzeit auch nicht zu erwarten. Ein paar vereinzelte Frauen standen verstreut bereit aber die waren alle uninteressant. Ich glaube, so ruhig war es kurz nach Mitternacht auf der Beach Road in Pattaya schon seit Jahrzehnten nicht mehr.

Auf der Treppe vor einem Einkaufszentrum saßen zwei einsame Frauen und eine von denen war eine alte Bekannte. Ich hatte sie zwar nicht erkannt aber sie hat sich noch an mich erinnert. Es war eine, die nicht sprechen konnte und da kommt nur die vom Anfang September letzten Jahres in Frage. Ich hätte wetten können, daß ich die Frau noch nie gesehen habe aber wenn das die vom September war, dann hab‘ ich die sogar schon gebumst.
Meine Frauen, die nicht sprechen konnten, waren beide sehr angenehm und darum hab‘ ich sie genommen. Um genau zu sein muß ich sagen, daß sie einfach ohne zu fragen mit mir mitgegangen ist aber das war völlig okay.

Im Hotel lief alles ohne Streß und wir haben uns gleich ausgezogen. Als sie im Bad war hab‘ ich zwei Hälften von meinen Spezialpillen genommen und das war natürlich viel zu spät. Die brauchen ein bißchen Zeit, um ihre Wirkung zu entfalten außerdem war es schon tief in der Nacht und und irgendwann wird man müde.
In meinem Innersten hatte ich keine rechte Lust zum Bumsen aber nun war diese Frau bei mir und ich mußte es wenigstens versuchen. Keine gute Voraussetzung für einen romantischen Liebesakt und es kam, wie es kommen mußte. Wir lagen zusammen auf dem Bett und sie hatte wohl gewartet, was ich mache. Ich hab‘ an ihr geschnuppert denn der Duft einer Frau kann magische Wirkung haben. Es tut mir Leid, das sagen zu müssen aber sie roch nicht gut. Trotzdem war da diese Magie, die von einer nackten Frau ausgeht, und ich hatte ein bißchen Lust bekommen.
Nachdem ich an ihr gespielt hatte war sie dran. Sie hat schnell verstanden, daß sie mir nicht an den Schwanz fassen sollte. Das ist genau das, was mich bei den anderen manchmal so richtig geärgert hat. Ich will das nicht und es kann doch nicht so schwer sein, das zu akzeptieren. Leider gibt es Frauen, bei denen man das Gefühl hat, daß die grundsätzlich nicht das machen, was man von ihnen verlangt. Schlimmer sind nur noch die, die grundsätzlich nicht mit dem aufhören, das sie nicht machen sollen.

Ich wollte, daß sie mir die Fingernägel in den Bauch und ganz besonders in den Bauchnabel drückt. Das sollte sie tun, damit der Schwanz sich erhebt. Zumindest theoretisch erhebt er sich dann aber in der Praxis hilft selbst das manchmal nicht. Sie hat es gemacht und mich dabei angesehen. In ihrem Blick war nicht etwa die Frage, was das soll sondern nur die Frage, ob sie das auch richtig macht.

Die Spezialpille hatte jetzt ungefähr 20 Minuten Zeit zum Wirken gehabt und ich wollte es probieren. Also hab‘ ich mir einen von meinen Kondomen aufgezogen und das war einer von den teuren mit 56 Millimetern. Sie lag vor mir auf dem Rücken und war bereit. Das war ein Moment, den ich mir mit 18 oder 20 so oft gewünscht hatte und ich glaube, ich hätte bumsen können, wie ein Weltmeister aber jetzt war da eher der Wunsch, es möglichst schnell über die Bühne zu bringen.
Der Schwanz war in ihrer Pussy und am Anfang hatte ich noch gedacht, daß es klappen könnte. Das Gefühl war gut und der Schwanz war hart aber nach kurzer Zeit ist er während dem Bumsen einfach weich geworden. Ich hab‘ ihn mit der Hand berührt und gemerkt, daß der nicht mehr die volle Spannung hatte. Das blöde Ding will einfach nicht richtig hart werden und in so einer Situation kann man nichts machen. Mit weichem Schwanz kann man nicht bumsen und ich wollte ihn raus ziehen und aufgeben. Sie wollte weiter machen und den Gefallen hätte ich ihr gerne getan aber es ging einfach nicht. Wir haben es immer wieder versucht aber es hat alles nichts genützt. Es war eine einzige Katastrophe und das hat ganz allein an mir gelegen. Genau genommen hat es an meinem Schwanz gelegen und ich bin echt am Verzweifeln. Ich war schwer enttäuscht und will lieber nicht wissen, was sie in dem Moment gedacht hat.

Mitten in der Nacht um halb fünf kam dann ein neuer Versuch. Um diese Zeit schlafe ich normalerweise und der Körper ist im Ruhemodus. Keine gute Zeit also um eine Höchstleistung zu erbringen. Immerhin hatte die Spezialpille jetzt ein paar Stunden einwirken können und so kappt es vielleicht. Das war zumindest meine Hoffnung aber mehr auch nicht. Wir haben es zwei Mal probiert. Dabei hab‘ ich geschwitzt wie ein Schwein und hatte dicke Tropfen am ganzen Körper. Der Schwanz war schon wieder weich wie ein Würstchen und ich konnte es nicht fassen, warum der nicht richtig hart wird. Mal hab‘ ich langsam gebumst und wollte das Gefühl im Schwanz genießen und mal hab‘ ich schnell gebumst und dachte, daß ich es so machen kann, wie mit den anderen beiden, bei denen es vor ein paar Tagen auf die Art geklappt hatte, aber es hat alles nichts geholfen. Ich war schwer enttäuscht und hab‘ ihn raus gezogen. Im Bad hab‘ ich ihm aus dem Kondom geholfen und ihn angeschaut. Da hing dieses blöde Ding mit dem Kopf nach unten und ich war kurz vorm Verzweifeln.

Zehn Minuten später kam der letzte Versuch. Ich hab‘ wirklich alles gegeben und sie hat mir die Fingernägel richtig fest in den Bauchnabel gedrückt. Wieder hab‘ ich geschwitzt und war total außer Atem. Dann kam endlich die Erlösung und die Soße wurde in den Kondom gepumpt.
Es war mir äußerst peinlich, daß das so unromantisch lief aber sie hat nichts gesagt und das konnte sie ja auch nicht. Warum mache ich das eigentlich, war die Frage, die ich mir nach so einer Enttäuschung schon mehrmals gestellt hatte. Das war mal wieder eine Nummer zum Abgewöhnen und alles andere als schön.

Es war wohl gegen fünf Uhr als sie nach Hause wollte. Ich mußte mit ihr raus gehen denn ich hatte nicht mehr genug Geld, um ihr den vereinbarten Lohn zu geben. Zum Glück gibt es an jeder Ecke einen oder mehrere Geldautomaten und wir mußten nicht weit laufen. Als ich wieder im Hotel war hatte ich beschlossen, daß ich dieses Treffen nicht in mein Tagebuch aufnehmen werde. Das war beim besten Willen kein schöner Liebesakt sondern Krampf hoch zehn. Das Schreiben kostet viel Zeit und die kann ich sinnvoller nutzen. Ich muß es aber tun denn im Buch des Lebens kann man auch keine Seiten raus reißen wenn einem die Handlung nicht gefällt. Ein Tagebuch ist eben keine Sammlung von Fantasiegeschichten, die man nach belieben ändern kann.
Später dann, als die Gute schon lange weg war, stand der Schwanz wie eine Eins. Zum Glück war die Frau sehr geduldig und das rechne ich ihr hoch an.

Diese Frau, von der ich wirklich nichts weiß, war meine Nummer sechs in diesem Jahr.

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