Seit letztem Sonntag bin ich im Urlaub in Thailand und werde wohl die gesamte Zeit hier verbringen. Die Anreise war nicht gerade angenehm denn ein Flug um die halbe Welt ist immer mit viel Streß verbunden. Das gilt ganz besonders dann, wenn man keinen direkten Flug hat und irgendwo umsteigen muß. Vielleicht hätte ich doch etwas früher buchen sollen denn jetzt, um die Weihnachtszeit, ist Hochsaison bei Reisen in warme Länder. Streß hin oder her, ich bin da und jetzt geht’s los. Hurra.
Thailand mach‘ Dich bereit denn hier kommt Alex
Meine erste Station ist Lopburi. Eine Stadt, die in Thailand als Sinnbild für Affen steht, denn hier laufen im Stadtzentrum wilde Affen frei herum und die sind die Attraktion des Ortes.
Heute morgen bin ich am Supornpong Hotel in der Na Sanprakan Straße beim Bahnhof vorbei gelaufen und hab‘ kurz einen Blick in den Eingangsbereich geworfen.
Nicht die beste Adresse, wenn man nur schlafen will
Eine junge Frau hat im Eingangsbereich gesessen und mir zugezwinkert und jeder weiß wohl, was das bedeutet. Die Gelegenheit war gut, also bin ich zu ihr gegangen und hab‘ ganz frech nach dem Preis gefragt. Sie hat mir fünf Finger gezeigt und damit war alles klar. Wahrscheinlich hab‘ ich viel zu schnell „Okay“ gesagt denn sie war sichtlich froh, daß ich gleich mit 500 Baht einverstanden war. 500 Baht sind für mich ungefähr 13,20 Euro und das ist doch ein echtes Schnäppchen. Das Zimmer sollte nochmal 100 Baht extra kosten aber das war auch kein Problem.
Um es gleich vorweg zu sagen: Sauberkeit darf man in so einem Hotel nicht erwarten und in so einem Zimmer schon gar nicht. Man kann froh sein, wenn nicht noch die Kondome vom Vorgänger unter dem Bett oder im Aschenbecher liegen.
Irgendwie hatte ich das Gefühl, daß die ganze Aktion recht schnell gehen muß. Wir haben uns ausgezogen und jetzt hab‘ ich erst gesehen, wie dick die Gute war. So eine paßt eigentlich nicht in mein Beuteschema. Ihr Gesicht war schon etwas voll aber der Rest war wirklich nicht nach meinem Geschmack. Es gibt Männer, denen genau das gefällt, aber mir eben nicht. Also Augen zu und durch.
Nach zehn Minuten war alles vorbei und ein milchiger klebriger Saft war in einem Gummitütchen gelandet. In so einem Fall geht’s wirklich nur darum, den Druck abzubauen und so etwas nennt man Quickie.
Wir haben einen Zeugungsakt durchgespielt und ich weiß nicht einmal wie sie heißt. Im Grunde hatten wir uns auch nichts zu sagen denn bis auf den Preis gab es nichts, über das wir hätten sprechen können.
„Alexander, Du bist ein echtes Schwein“, hab‘ ich zu mir gesagt, „Du läßt wirklich nichts anbrennen“. Aber wahrscheinlich bin ich nicht der Einzige, der nichts anbrennen läßt, sondern nur der Einzige, der das in seinem Blog aufschreibt. Es muß eine große Nachfrage nach solchen Dienstleistungen geben, sonst würden die ja nicht angeboten werden.
Nach dieser schnellen Nummer hab‘ ich mir zur Entspannung eine richtig gute Thaimassage gegönnt und damit ist ausnahmsweise die traditionelle Art der Massage gemeint. So macht der Urlaub Spaß.
Heute ist Sonntag, der erste Advent. Für mich bedeutet das nur eins: Es ist saukalt und man muß sich irgendwie aufwärmen oder am besten gleich im Bett bleiben.
Gestern war ich
mit der Franziska aus Ungarn im Bett und es war sehr schön. Mal sehen, wen es heute trifft. Wie gut, daß ich mir gestern Abend noch ein paar Telefonnummern von interessanten Frauen notiert habe. Meine Favoritin war die Patty aus Thailand. Die sieht lustig aus und scheint auch einen hübschen Hintern zu haben. Ich hab‘ bei ihr angerufen aber leider ist sie nicht da gewesen oder nicht ran gegangen, als sie meine Nummer gesehen hat. Also hab‘ ich es einfach bei der Nummer zwei auf meiner Telefonliste probiert. Es gab noch eine Cleo und eine Miky im gleichen Haus in der Gymnasiumstraße 145 in Pforzheim und die hätten es mir sicher auch recht gemacht.
Leider waren die beiden auch nicht da oder hatten keine Lust. Ich wollte gerne laut fluchen, aber es hört ja niemand.
Warum sollte ich eigentlich nicht noch einmal zu der Franziska aus Ungarn gehen? Die war doch toll und der Ofen bei ihr läuft auf Hochtouren, da ist es immer schön warm und beim Anblick ihres hübschen kleinen Hinterns wird mir’s richtig heiß. Leider hatte ich ihre Nummer nicht in meiner kleinen Sammlung, also mußte ich es auf gut Glück versuchen und hoffen, daß sie da ist und die Tür auf macht.
Zehn Minuten später war ich bei ihr und alles lief ab wie Gestern: Erstmal heiß duschen und Weichteile waschen und dann ab ins warme Zimmer. Was dann kam war ein Liebesakt vom Feinsten. Das Paradies kann nicht schöner sein.
Es ist keine 24 Stunden her, daß ich bei ihr war. Die Erinnerung an die Zeit bei ihr ist noch ganz frisch. Vielleicht ist das der Grund dafür, daß der Reiz des Neuen weg war. Es ist wirklich komisch, daß das so schnell gehen kann, und beim zweiten Mal schon so etwas wie Routine aufkommt. Nächstes Mal werde ich ein paar Tage Pause machen, bevor ich wieder zu der gleichen Frau gehe. Aber das sagt sich so leicht. Irgendwann brennt das Feuer wieder und will gelöscht werden. Und wenn dann die Telefonliste mit zehn Namen nicht ausreicht, nützen alle guten Vorsätze nichts.
Für heute ist das Feuer gelöscht und wer am nächsten Wochenende dran kommt, weiß ich noch nicht.
Es ist Samstag und das Wetter ist gut, so gut wie es am letzten Tag im November eben sein kann. Danke dafür, bei wem auch immer.
Dieser Tag war wieder ein Volltreffer auch wenn alles etwas kompliziert war. Die Frau, mit der ich im Bett war, hieß Franziska und kam aus Ungarn. Wow, was für eine tolle Frau und was für ein niedlicher kleiner Hintern.
Die ganze Woche hab‘ ich nur auf diesen einen Moment gewartet und mich jeden Abend gefragt, wer es heute wohl sein wird und wie ihr Hintern wohl aussieht.
Das Warten hat sich gelohnt und ich werde die ganze nächste Woche nur daran denken. Die hübsche Franziska hat einen Hintern wie Fotomodell und vielleicht war sie sogar eins. Oder vielleicht bin ich auch im falschen Film gewesen.
Eins ist jedenfalls klar: Die Zeit mit ihr war viel zu kurz und an so einem hübschen Hintern könnte ich mich stundenlang festbeißen.
Liebe Franziska, ich hoffe, wir können das bald mal wiederholen.
Endlich
Das Warten hat ein Ende. Alexander hat einen eigenen Blog.
Es ist Donnerstag Abend und das Wochenende ist nicht mehr weit. Das Wetter ist schlecht und so wie es aussieht wird es am Samstag auch nicht besser. Ich hoffe und bete, daß es wenigstens nicht regnet und die Hoffnung stirbt zuletzt.
Kein Regen, kein Regen, kein Regen, kein Regen, kein Regen.