Die heutige Nummer war kurz und knapp und im Grunde hab‘ ich das gegen meinen Willen gemacht. Man könnte sogar sagen, die Tussi ist mir aufgezwungen worden.
Bumsen kann so schön sein
Ich vergleiche das Bumsen gerne mit dem Essen denn es gibt viele Parallelen. Man kann ein Essen mit Hingabe genießen oder sich einfach nur mal schnell was zwischen die Kiemen schieben. Mit dem Bumsen ist es ganz genau so und die heutige Nummer war wirklich nur ein Imbiß. Natürlich war es immer noch besser als eine Schwanzmassage und in sofern kann ich froh sein, denn es hätte schlimmer kommen können.
Ich bin immer noch in Vietnam
Heute gegen ein Uhr bin ich in Hué angekommen und hab‘ mich gleich im erst besten Hotel einquartiert. Wenn man hier im Touristenviertel ankommt, hat man den Eindruck, als ob die ganze Stadt nur aus Hotels und Restaurants besteht.
Wenn man hier nach Sonnenuntergang als Mann alleine spazieren geht, wird man sofort von einem Motorradtaxifahrer angesprochen. Die Typen sind supernervig und man wird die nicht mehr wieder los. Alle wollen Lady Bumbum und good Massage verkaufen und sind dermaßen penetrant, daß man diesen Ort schnell wieder verlassen will, ohne die eigentlichen Attraktionen gesehen zu haben.
Soviel zur Vorgeschichte. Es war nach Sonnenuntergang als ich zum Abendessen in ein Restaurant gehen wollte. Zu dem Zeitpunkt wußte ich noch nicht, wie schlimm diese Typen auf den Motorrädern sind. Bis zum Restaurant ist es nicht weit und mir ist nur ein Fahrradrikschafahrer gefolgt. Der hat vor dem Restaurant auf mich gewartet und als ich mit dem Essen fertig war und zur Entspannung noch eine Runde laufen wollte, kam der sofort an und wollte, daß ich unbedingt mit ihm fahre denn er wollte mich zu einer guten Lady Massage bringen und das alles natürlich sehr billig. Irgendwie bin ich den los geworden und als der weg war kamen die Motorradtaxifahrer wie die Mücken auf mich zu. Vielleicht werde ich mir morgen eine Vietnamesen Maske besorgen denn Einheimische werden von denen in Ruhe gelassen.
Man kann denen nicht entkommen wenn man zu Fuß unterwegs ist. Einer hat mich so lange beackert bis ich dann schließlich nachgegeben habe und auf sein Mädchen aufgesprungen bin.
Zuerst wollte der 40 Dollar haben. Die Landeswährung heißt Dong und ich weiß nicht, welche Dollars der haben wollte. Ich hatte jedenfalls keinen einzigen Dollar bei mir. Das hab‘ ich dem zwar hundert Mal erklärt aber der fing immer wieder von seinen Dollars an. Ich war genervt und war froh, als der endlich abgehauen war. Zwei Minuten später kam der wieder und hatte eine Tussi hinten auf seinem Moped sitzen. Die sollte ich jetzt bumsen und das sollte 800.000 Dong kosten. Zur Erinnerung: In Hanoi hatte ich nur 400.000 bezahlt.
Auf der einen Seite wollte ich mal wieder bumsen aber auf der anderen Seite wollte ich das nicht auf diese Weise machen. Mir war aber auch klar, daß das hier nur so läuft und man als Tourist keine andere Chance hat, als so ein Angebot anzunehmen. Wir haben uns auf 500.000 Dong geeinigt und das sind ziemlich genau 21 Euro. Das ist vielleicht nicht viel, aber die ganze Situation war alles andere als entspannt und außerdem war ich genervt. Also bin ich zu denen auf’s Motorrad aufgestiegen und wir sind zu dritt in eine Art Hotel gefahren, in dem man sich nicht anmelden muß. Wir sind in ein Zimmer gegangen und da hab‘ ich ihm das Geld in einzelnen Scheinen gegeben. In dem Moment hab‘ ich nicht geschnallt, was der macht aber später ist mir klar geworden, was da gelaufen ist. Ich bin ziemlich sicher, daß ich ihm zuerst zwei Hunderttausender gegeben habe. Als ich dann in meinen Geldbeutel geschaut habe, um nach den restlichen dreihunderttausend Dong zu suchen, muß der wohl einen Hunderttausender gegen einen Zehntausender ausgetauscht haben. Ich hab‘ den Zehntausender genommen und ihm dafür einen Hunderttausender gegeben und so sollte das wohl auch sein. Als ich dann weiter nach Geld gesucht habe muß der wohl noch einen Schein ausgetauscht haben jedenfalls war auf einmal auch ein Zwanzigtausender in seiner Hand. Den hab‘ ich dann auch noch gegen einen Hunderttausender ausgetauscht und damit war mein Geldbeutel leer.
Jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe, ist mir das vollkommen klar, aber in dem Moment hab‘ ich dem vertraut und außerdem war es dunkel und tatsächlich hab‘ ich mich schon oft mit der Anzahl der Nullen geirrt und einen Zehntausender für einen Hunderttausender gehalten. In Zukunft muß ich besser aufpassen. Wahrscheinlich hab‘ ich am Ende doch fast 700.000 Dong bezahlt und das sind knapp 30 Euro.
Die Nummer selbst war sehr kurz. Ich war mit der Tussi allein im Zimmer. Die konnte kein Englisch und ich kann kein Vietnamesisch. Sie hat mir zu verstehen gegeben, daß ich mich schnell duschen sollte. Ich hatte gedacht, daß die Tussi an meinen Geldbeutel geht, während ich unter der Dusche bin. Das wäre nicht mal schlimm gewesen denn es war ja fast nichts mehr drin aber das hat sie nicht gemacht oder wenn, dann hab‘ ich es zumindest nicht gemerkt.
Sie war mir nicht sympathisch und ich ihr wohl auch nicht aber was soll’s. Bringen wir es hinter uns.
Das war ein Kaltstart und nach spätestens fünf Minuten war ich fertig. Schnell nochmal unter die Dusche, dann anziehen und raus aus dem Zimmer.
Draußen hat der Typ mit dem Motorrad schon gewartet und wollte jetzt noch 20 Dollar haben. Jetzt geht der Zirkus schon wieder los, hab‘ ich gedacht. Ich hab‘ dem hunderttausend Mal erklärt, daß er nach Hongkong gehen muß wenn er Dollars haben will und ich keine Dollars habe aber der hat’s nicht gerafft. Der hat gesagt „Du hast doch da noch was“. „Ja, da ist was“, hab‘ ich gesagt, „Das ist eine Plastiktüte und da ist mein Handy drin“. Zum Beweis hab‘ ich die Tüte aufgemacht und das Handy raus geholt.
Ich bin dann gegangen denn von 20 Dollar war nie die Rede. Ich war aber ganz sicher, daß der mir hinterher laufen würde und hab‘ mich nicht umgedreht aber der hat’s wohl aufgegeben. Was für wiederliche Leute. Die sind keine gute Werbung für ihr Land.
Auf dem Weg zurück zum Hotel sind mir wieder drei oder vier von diesen Motorradtaxifahrern gefolgt und ich mußte erst ein paar Mal an meinem Hotel vorbei gehen, weil ich nicht wollte, daß die wissen, in welchem Hotel ich wohne. Auf die Art bin ich mindestens eine Stunde nur gelaufen und immer wenn ich gedacht habe, daß ich einen los bin, kam sofort der nächste an und fuhr mir ewig lange hinterher.
Diese Tussi war meine Nummer 49 in diesem Jahr und meine Nummer 97 seit Beginn der Zählung am 01.01.2014.
Vor zwei Tagen war ich in der Halong Bucht. Es war schön aber ich kann nicht sagen, daß ich beeindruckt bin. Das lag wahrscheinlich am Wetter denn es war ziemlich neblig und die Sicht auf die Felsen war entsprechend schlecht.
Wahrscheinlich hatte ich für die Tour viel zu viel bezahlt. Andere Gäste, die auf dem gleichen Boot waren, haben weniger bezahlt. Das ist zwar ganz normal aber man ärgert sich trotzdem wenn man das mitbekommt.
Heute Vormittag war ich im Ho Chi Minh Mausoleum. Wenn man schon in Hanoi ist dann gehört das einfach zum Pflichtprogramm dazu. Man geht schweigend einmal um den Sarg und darf nicht stehen bleiben. Hände in den Hosentaschen sind auch verboten. Neben mir war eine Kleine, die mir echt gut gefallen hatte. An der hätte ich Interesse gehabt und ich hab‘ mir vorgestellt, wie das wohl wäre, wenn ich meinen Arm um sie legen könnte. Dazu ist es nicht gekommen denn nachdem die Runde durch das Mausoleum beendet war ist sie in der Menge verschwunden.
Am Nachmittag wollte ich mal wieder mit einer Frau ins Bett gehen. Wahrscheinlich gibt es unzählige Stellen an denen man eine Frau für diesen Zweck finden kann. In China hab‘ ich auch erst nach einer Woche gemerkt, wie das läuft. Ich bin einfach an die Stelle gefahren,
an der ich vor fünf Tagen erfolgreich war. Im Grunde hat sich die Geschichte wiederholt und es ist fast genauso gelaufen wie vor fünf Tagen.
An der Lê Duẩn Straße haben Frauen Tee, Cola und Saft verkauft. Ich hab‘ mir eine Flasche Cola gekauft und bin dann in Sichtweite von den Frauen stehen geblieben damit die merken, daß ich was von denen wollte. Ich bin dann nochmal zu denen hingegangen und hab‘ so getan als ob ich irgendwas suchen würde. Ich hab‘ fragend in die Runde geschaut und dann kam auch schon die deutliche Handbewegung und mir wurden fünf Finger entgegen gestreckt. Fünf Finger bedeuten 500.000 Dong. Das sind etwa 21 Euro und der Preis wäre okay gewesen aber man soll ja versuchen zu handeln, auch wenn’s nichts zu verhandeln gibt. Eine von denen konnte nicht sprechen und hat sich nur durch Handzeichen mit den anderen verständigt. Die hatte wohl den Anfang nicht mitbekommen jedenfalls hat die mir nur drei Finger entgegen gestreckt. Also hab‘ ich die genommen. Ich kann kein Vietnamesisch und versteh‘ sowieso nichts also kann ich auch eine nehmen, die überhaupt nicht sprechen kann.
Wir sind in das gleiche Hotel gegangen, in dem ich vor fünf Tagen schon war. Diesmal hab‘ ich das Zimmer bezahlt. 80.000 Dong und das sind weit über drei Euro. Wir waren wieder in dem gleichen Raum wie beim ersten Mal. Sie hat sich sofort ausgezogen und das war das Beste, was sie tun konnte. Am liebsten hätte ich erst mal ein bißchen an ihr geschnuppert und mit ihren Titten gespielt aber sie wollte die Sache zügig hinter sich bringen und hat mir zu verstehen gegeben, daß für sowas keine Zeit ist.
Hatte ich schon gesagt, daß ich auf Frauen mit sehr kleinen Titten stehe?
Sie war sehr vorsichtig und ich war froh, daß sie nicht schon wieder versucht hat an meinem Schwanz zu reiben. Es war zwar kein Zeitdruck aber wir haben trotzdem gleich angefangen. Am Ende war es eine sehr schöne Nummer und ich würde sie wieder nehmen. Ich war zufrieden und als es ans Bezahlen ging hab‘ ich ihr 100.000 Dong mehr gegeben als vereinbart war. Wahrscheinlich hab‘ ich einen guten Eindruck bei ihr hinterlassen denn sie hat mir ihren Namen und ihre Telefonnummer aufgeschrieben. Sie heißt Thuy und ich glaube, so heißen hier die meisten anderen auch.
Am Ende hab‘ ich sie gefragt, ob ich sie fotografieren darf. Sie hat die Frage verstanden und genickt. Das Bild ist eine schöne Erinnerung aber ich kann kann es hier nicht einstellen denn das, was wir gemacht haben, ist in Vietnam verboten und ich will nicht, daß sie Probleme bekommt, nur weil sie mir geholfen hat.
Thuy war meine Nummer 48 in diesem Jahr und meine Nummer 96 seit Beginn der Zählung am 01.01.2014.
Ich bin immer noch in Hanoi. Ursprünglich wollte ich nur ein oder zwei Tage hier bleiben und dann weiter Richtung Süden reisen, aber diese Stadt hat eine so unbeschreibliche Faszination, daß ich mich einfach nicht losreißen kann. Ich finde die Asiatinnen alle so hübsch und ich kann mich gar nicht satt sehen.
Im Grunde bin ich für eine dauerhafte Beziehung offen, aber die Frauen scheinen mich nicht zu mögen. Damit muß ich wohl leben. Wenn es zu einer dauerhaften Beziehung kommen sollte, wäre das natürlich das Ende von diesem Blog.
Gestern hat mir jemand empfohlen, in die Phố Vọng Straße zu gehen. Da soll es nach Einbruch der Dunkelheit ziemlich einfach sein, eine Frau für eine Nummer zu finden.
Heute war ich in dieser Phố Vọng Straße und wollte mir das ansehen. Es war am frühen Nachmittag und um diese Zeit war alles ruhig. Auf den ersten Blick hat nichts darauf hingedeutet, daß es hier abends richtig rund gehen würde. Auf den zweiten Blick könnte man sich fragen, warum es hier so viele Cafés gibt und was es damit auf sich haben könnte. Wie ich später erfahren habe, sind das die Treffpunkte, an denen man die Frauen findet.
Grundsätzlich muß man immer im Hinterkopf behalten, daß das, was dort geschieht, bestenfalls halb legal ist, darum wird alles so diskret, wie möglich gehalten.
Ich laufe am Tag mindestens zehn Kilometer und auch zu der Phố Vọng Straße bin ich vom alten Stadtkern aus gelaufen. Unterwegs bin ich an einem See vorbei gekommen. Zwei Frauen saßen auf einer Mauer und wollten Tee und Cola verkaufen. Ich wollte nur mal nach dem Preis schauen und als ich die beiden angesehen habe, war mir sofort klar, was hier gespielt wird.
Die eine wollte für ihre Dienste 600.000 Dong haben, die andere wäre auch für 500.000 mitgegangen. 600.000 Dong haben
meine neuen Schuhe gekostet und ich kann mich noch erinnern, daß das 26 Euro waren.
Es war früher Nachmittag und ich war gestern in einem Massage Salon, in dem mir der Schwanz massiert wurde. Ich hatte also eigentlich keinen Bedarf trotzdem hab‘ ich kurz überlegt, denn so ein Angebot findet man nicht alle Tage und im Grunde hatte ich ja genau danach gesucht.
Am Abend gab’s kein Halten mehr. Ich hab‘ mir ein Motorradtaxi genommen und bin zu diesem See gefahren. Die beiden, die mich angesprochen hatten, waren nicht da aber an einer anderen Stelle saßen zwei oder drei Mädels, die auch Tee und Cola verkaufen wollten. Nachdem ich ja wußte, was sich dahinter verbirgt, bin ich zu denen hin und hab‘ nur mal nach dem Preis für eine Cola geschaut. Auf einmal kamen wie aus dem Nichts noch zwei andere Mädels an. Die eine hat irgendwas auf Vietnamesisch zu mir gesagt. Der Satz war nicht lang und darin kam das eine Wort vor, auf das ich gewartet hatte. Es war das Wort Bumbum. „Ja, klar“, hab‘ ich auf Deutsch zu ihr gesagt. Die hat wahrscheinlich gedacht, das ist ein Witz, aber ich hab‘ gleich gefragt: „How much?“ und das hat sie wohl verstanden, jedenfalls hat sie fünf Finger gezeigt und damit war klar, daß wir uns richtig verstehen. Ich hab‘ vier Finger gezeigt und sie hat „Okay“ gesagt.
Na also, geht doch
Jetzt ging es nur noch darum, wo es passieren sollte denn wenn man ins Hotel geht, muß man in Vietnam den Ausweis zeigen und wer will das schon? Wir sind auf die andere Straßenseite gegangen und weiter über die Bahngleise. Es war dunkel und unheimlich und ich würde keinem Europäer raten, da nachts allein hin zu gehen. Wir sind in eine Art Hotel gegangen und gleich ohne Check In und ohne zu bezahlen in den ersten Stock hoch gestiegen. Das Leben kann so einfach sein.
Das Zimmer war schlicht und wurde wahrscheinlich nur für diesen einen Zweck verwendet. Da gab es nur das Bett und einen Ventilator. Zum Glück gab es keine Klimaanlage. Das Bad war klein aber immerhin mit warmem Wasser.
Wir haben zwar kein Wort miteinander sprechen können, aber das war auch nicht nötig. Die Gute dürfte etwa 25 gewesen sein, leicht dicklich und im Grunde unattraktiv. Weiter oben hatte ich geschrieben, daß ich die Asiatinnen alle hübsch finde. Das ist grundsätzlich auch richtig aber innerhalb dieser Gruppe von Hübschen gibt es natürlich auch Abstufungen und die Dame war eher am unteren Ende der Skala.
Wir haben uns ausgezogen und sie hat sofort angefangen, an meinem Schwanz zu reiben. Jetzt geht das schon wieder los dachte ich. Ohne Seife oder Massageöl ist das ziemlich schmerzhaft und ich hab‘ meine Hände schützend vor meine Weichteile gehalten. Sie hat versucht, an meinem Schwanz zu lecken und auch das war extrem unangenehm.
Ich wollte eine schöne Nummer schieben und stattdessen lag ich da und mir tat alles weh. Warum sind hier eigentlich alle Frauen so grob im Umgang mit dem männlichen Fortpflanzungsorgan? Das ist ein hochsensibles Teil aber ich hab‘ manchmal das Gefühl, die wollten mir den Schwanz ausreißen.
Nach ein paar langen Minuten hat sie endlich aufgehört, an dem Teil zu reiben. Kurze Zeit später ist der Schwanz zur vollen Größe erstarrt und es konnte losgehen. Was dann kam, ist ein eingespieltes Ritual, das man nicht jedes Mal beschreiben muß. Als alles vorbei war und wir uns geduscht hatten, hab‘ ich ihr das Geld gegeben. Normalerweise lassen sich die Frauen immer vorher bezahlen, aber was ist schon normal? Wir hatten uns auf 400.000 geeinigt und ich hab‘ ihr 500.000 gegeben. Das sind vier Euro mehr und die kann sie sicher gut gebrauchen.
Die ganze Aktion hat höchstens 20 Minuten gedauert. Es war eine Nummer, mehr nicht. Wir zusammen runter ins Erdgeschoß gegangen und dort hat sie dann das Zimmer bezahlt. Ich hab nicht genau gesehen, wieviel es war. Es könnten 70.000 gewesen sein und das geht natürlich von ihrem Gewinn ab. Ich hätte das Zimmer auch bezahlen können, aber ein Einheimischer hätte ihr nicht mal ein Trinkgeld gegeben sondern vielleicht noch versucht, auf 300.000 runter zu handeln.
Die Rückfahrt zum Hotel war ein Abenteuer, das man gar nicht mit Worten beschreiben kann. Der Motorradtaxifahrer, der mich aufgegabelt hatte, ist ganz normal bei Rot über die Kreuzungen gefahren. Auf die Art waren wir ziemlich zügig unterwegs aber ich hab‘ überlegt, ob ich absteigen soll. Ich hatte zwar das Gefühl, daß der genau weiß, was er tut aber mir war nicht ganz wohl. Da die anderen alle ganz genauso fahren, hätte ein Wechsel des Motorradtaxis nur Kosten verursacht und nichts gebracht. Mir ist allerdings aufgefallen, daß der bei grünen Ampeln die Geschwindigkeit etwas reduziert hat. Wahrscheinlich weil er wußte, daß von der Seite ein Kollege kommen könnte.
Es macht Spaß, dem Treiben auf einer Kreuzung zuzuschauen, aber nur als unbeteiligter Beobachter und nicht als Beifahrer auf einen Motorradtaxi. Für den Europäer ist es unfaßbar, daß es hier nicht ständig kracht.
Diese Frau in Hanoi war meine Nummer 47 in diesem Jahr und meine Nummer 95 seit Beginn der Zählung am 01.01.2014.
Vorgestern bin ich in Hanoi angekommen. Vielleicht hätte ich noch ein paar Tage länger in China bleiben sollen denn ich hab‘ mich da echt sauwohl gefühlt, aber wenn’s am schönsten ist soll man bekanntlich aufhören.
Hanoi fasziniert mich auch. Ich bin gestern den ganzen Tag nur gelaufen und bin in Straßen und Gassen gewesen, in die sich normalerweise kein Tourist verirrt.
Die gesamte Gegend um das Zentrum von Hanoi sollte zum Weltkulturerbe erhoben werden. Jedes einzelne Haus ist eine Sehenswürdigkeit und am liebsten hätte ich alles fotografiert.
Der heutige Tag verlief anders. Ich bin zwar auch viel gelaufen, aber mit einem anderen Ziel. Mein letztes Abenteuer mit einer Frau liegt
ein paar Tage zurück und ich hatte das dringende Bedürfnis zu bumsen. Gestern um Mitternacht war ich deshalb in einem Massage Salon und dachte, daß ich dort eine Schwanzmassage bekommen könnte. Ich war ganz sicher, daß dieser Extraservice bei jeder Massage automatisch mit dabei ist. So kenn‘ ich das aus China und Thailand. Kein Mensch geht in einen Massage Salon, um sich massieren zu lassen. (Der Satz ist falsch. „Kein Mann“ muß es hießen.)
Im Grunde geht man nur wegen diesem kleinen Extra dort hin. Die Massage gestern Abend war aber vollkommen seriös und es hat auch nichts darauf hingedeutet, daß dieser Extraservice auf Nachfrage möglich gewesen wäre. Ich hab‘ 300.000 Dong bezahlt und nicht das bekommen, was ich wollte. 300.000 Dong sind ungefähr 12 Euro und das ist immerhin halb so viel, wie meine neuen Schuhe gekostet haben.
Als ich dann um zwei Uhr nachts zu meinem Hotel zurückgegangen bin ich von diversen Motorradtaxifahrern angesprochen worden. Die wollten mir allerlei Quatsch verkaufen und waren dabei ziemlich aufdringlich. Die wollten mich zu einer richtigen Massage mit „Bumbum“ bringen und das sollte eine Million Dong kosten und das sind fast 42 Euro. Diese Typen waren mir nicht sonderlich sympathisch und das Internet ist voll von Warnungen, daß man solche Angebote bloß nicht annehmen soll.
Heute hab‘ ich versucht, einen Salon zu finden, in dem man die Masseurin bumsen kann, oder wenn das schon nicht möglich ist, dann sollte doch wenigstens eine Schwanzmassage drin sein.
Ich mach’s kurz, denn die Details interessieren nicht. Ich war erst in einem Massage Salon, in dem ganz normal massiert wird. Das merkt man aber immer erst wenn es zu spät ist. Dieser Salon war weit ab vom Zentrum und ich bin sicher, daß ich da der erste Nicht Vietnamese war. Die Massage hat nur 70.000 Dong gekostet und das sind nicht mal drei Euro. Es war alles andere als angenehm und ich verstehe nicht, warum jemand freiwillig so etwas mit sich machen läßt. Von Entspannung und Wohlbefinden konnte dabei keine Rede sein. Bei drei Euro kann man eigentlich noch nicht von Geldverschwendung sprechen, aber Zeitverschwendung war es allemal.
Zufällig bin ich dann in die Nguyễn Khánh Toàn Straße gekommen und hier waren einige Massage Salons, die meinen Vorstellungen sehr nahe gekommen sind.
Ich bin in den „Mai Spa VIP Massage Salon“ gegangen.
Mai Spa Massage Salon
Der sah zwar von außen ziemlich teuer aus, aber ich wollt‘ jetzt endlich Druck abbauen und da war mir fast alles egal. Es gab nur ein Problem: Ich hatte nur noch wenig Geld übrig, denn die erste Massage und die Fahrten mit den Motorradtaxis haben einige Dong verschluckt und so konnte ich nicht mehr so wie ich wollte.
In dem „Mai Spa“ Salon war alles ziemlich nobel. Die Massage sollte 400.000 Dong kosten. Bei dem Preis bin ich erst mal zusammen gezuckt, weil noch ich den Wechselkurs zum Chinesischen Yuan im Kopf hatte und 400 Yuan sind mehr als 50 Euro. 400.000 Dong sind etwa 16 Euro und das hat gerade noch in mein Budget gepaßt.
Die Massage sollte in einem separaten Raum stattfinden. Nicht so, wie in den anderen Salons, wo man nur einen Vorhang als Sichtschutz zum Nachbarn hatte. In dem Raum war eine Badewanne, eine Massagebank, eine kleine Kabine für ein Dampfbad und eine Dusche. Ich war zuerst allein in dem Raum und war zu diesem Zeitpunkt noch nicht sicher, wer die Massage machen wird. Ich bin davon ausgegangen, daß es selbstverständlich eine Frau ist und zum Glück war das auch so. Die Masseurin wurde hereingeführt und ich war angenehm überrascht. Sie dürfte etwa 18 bis 20 Jahre alt gewesen sein und hatte alle Reize, die man sich wünschen kann. Eine Verständigung mit ihr war allerdings nicht möglich.
Ich war vier Wochen in China und kann ein paar von den wichtigsten Sätzen auf Chinesisch aber bei Vietnamesisch bin ich bei Null Komma Null.
Sie hat mir gezeigt, daß ich mich ausziehen sollte. Ich ziehe mich gerne vor Frauen aus und ob die mich auch nackt sehen wollen weiß ich nicht. Ich sollte in die Dampfkabine gehen aber damit hab‘ ich
schlechte Erfahrungen gemacht und abgelehnt. Sie hat warmes Wasser in die Wanne gelassen und als die halb voll war sollte ich mich rein setzen. Eigentlich war das ein Moment zum genießen aber irgendwie lag eine unangenehme Spannung in der Luft. Sie hat mich mit Duschgel gewaschen und sich besonders intensiv mit meinem Schwanz beschäftigt. Ich lag in der Wanne und sie hatte Duschgel in der Hand und dann an meinem Schwanz gerieben. In dem Moment, als sie mit ihrer kleinen Hand an meinen Schwanz gekommen ist, war ich im siebten Himmel. Leider war sie ziemlich grob und ich konnte mich nicht so entspannen, wie das auf den Bildern zu sehen ist.
Nachdem ich gewaschen war durfte ich aus der Wanne steigen und sollte duschen. Sie war mir dabei behilflich und hat sich wieder in besonderer Weise um meinen Schwanz gekümmert. Im Grunde ist das toll, aber sie hat das Teil angefaßt, so wie ich einen Preßlufthammer anfasse, wenn in die Werkzeugkiste greife, um den raus zu holen. Beim Abtrocknen ging es in dem Stil weiter.
Bin ich einfach nur zu sensibel oder was? Ich hab‘ die Hände schützend vor meinen Schwanz gehalten, damit sie den endlich in Ruhe läßt.
Nach dem Duschen kam jetzt der dritte Akt. Ich hatte gehofft, daß ich sie bumsen kann aber auf der schmalen Massagebank wäre das ein Drahtseilakt geworden und kein Genuß. Ich lag nackt auf der Massagebank und sie ist quasi über mich her gefallen und das war so ziemlich das Unangenehmste, was mir bisher passiert ist. Sie war bekleidet und ich nicht. Sie hat halb auf meinem ausgefahrenen Schwanz gesessen und der wär‘ beinahe abgeknickt. Dann hat sie auch noch angefangen, mich abzulecken, was ich überhaupt nicht leiden kann. Später hat sie meinen Schwanz in den Mund genommen und das war die Katastrophe schlechthin. Normalerweise hab‘ ich mich ganz gut im Griff, aber in dem Moment hab‘ ich laut
„Aua“ gesagt, ohne es zu wollen. Sie hat an meinem Schwanz gesaugt und ich war kurz davor, die Sache abzubrechen.
Ich frage nochmal: Bin ich so sensibel oder geht das anderen auch so?
An Entspannung war da nicht zu denken. Das war Krampf hoch zehn. Während sie gesaugt hat, hat sie mit der Hand den Schaft gerieben und damit den Schmerz noch vergrößert. Ich hab’s nicht mehr ausgehalten und hab‘ ihr gesagt, daß sie Massageöl nehmen muß und den Schwanz nicht trocken reiben soll. Das hat sie dann auch gemacht, aber sie hat immer nur am Schaft gerieben und nicht an der Schwanzspitze.
Sie hat den armen Schwanz wie wild gerieben und ich war sicher, daß da nichts mehr passiert. Das Einzige, was passieren könnte wäre, daß der Schwanz weich wird und dann gar nichts mehr geht, aber das ist zum Glück nicht passiert.
Nach unendlichen Minuten der Qual ist die Soße gekommen und es war vorbei. Uff. Ich hab‘ mich geduscht und sie hat sich den Mund ausgespült.
Soll ich ihr noch Trinkgeld geben? Geben andere Gäste Trinkgeld und wenn ja, wieviel? Verdient hat sie es nicht. Sie hat ihre Arbeit gemacht und ich hab‘ den vereinbarten Preis bezahlt. Dazu kam, daß ich nur noch etwa 200.000 Dong hatte und ich mußte noch das Taxi zum Hotel bezahlen und wollte vorher noch etwas essen. Ich hab‘ ihr 100.000 gegeben und dann ging das Gezeter los. Wahrscheinlich hätte sie bei 200.000 auch gemault.
Ich war genervt, das geb‘ ich zu. Ich hatte keine Freude und jetzt will ich mir nicht auch noch das Genörgel anhören müssen. Wenn ich mehr dabei gehabt hätte, dann wäre ich vielleicht weich geworden, aber es ging nicht und ich hab’s auch nicht eingesehen. Vor ein paar Tagen hab‘ ich der
Chinesin, mit der ich im Bett war, ohne mit der Wimper zu zucken den vereinbarten Preis nochmal als Trinkgeld gegeben und das kam von Herzen, aber diese Masseurin hatte eigentlich nichts richtig gemacht und damit ist jeder Dong zu viel.
Was soll ich in Zukunft machen? Diese Massagen sind echt das letzte Mittel. Bumsen geht hier nicht, oder wenn, dann hab‘ ich noch nicht rausgefunden, wie man an die Frauen kommt, die man dazu braucht. Wahrscheinlich ist am Ende alles ganz einfach und ich bin nur zu dumm oder zu naiv, um zu erkennen, was hier gespielt wird. Das war in China nicht anders.
Heute muß ich etwas schreiben, das nichts zu tun hat mit dem Thema, über das ich normalerweise berichte. Das soll auf keinen Fall zur Gewohnheit werden und in meinem nächsten Eintrag soll es wieder ums Bumsen,
„Trampling“ und Hinternküssen gehen.
Ich nehme heute Abschied von meinen Schuhen, die mich in viele Länder begleitet haben. Das sind, oder ich sollte besser sagen, das waren meine Urlaubsschuhe. Mit denen war ich in Thailand, in Malaysia, in Singapur, in Bali, zwei Mal in Hongkong, in Vietnam, in Korea, in Taiwan, in Tschechien, in Ungarn und in Rumänien. In Deutschland hab‘ ich die nie angezogen. Die waren nur für den Urlaub reserviert.
Ich kann mich nicht mehr erinnern, wann ich die gekauft habe aber es kann gut sein, daß ich die schon zehn Jahre habe und ich schätze, daß ich in der Zeit mindestens 3.000 Kilometer mit denen gelaufen bin.
Da liegen sie nun
Nun ist das Ende gekommen. Die Sohlen lösen sich ab und an den Seiten sind große Löcher. Auf der einen Seite will ich die nicht achtlos wegschmeißen, auf der anderen Seite weiß ich aber auch nicht, was ich sonst mit denen machen sollte.
Ich bin im Moment in Hanoi in Vietnam und hab‘ mir hier ein Paar neuer Schuhe gekauft. Mal sehen, ob die auch so lange halten. Die sind von adidas, zumindest steht adidas drauf. 600.000 Dong mußte ich dafür bezahlen und das sind etwa 26 Euro. Das dürfte in Etwa auch der Preis von den alten gewesen sein. Ich hab‘ wirklich alles versucht, um den Preis noch weiter zu drücken, aber die Verkäuferin ist stur geblieben und 26 Euro sind ja auch nicht die Welt. Es ist schon verrückt, wenn man sich überlegt, um welche Summen es eigentlich geht. Mit allen Tricks hab‘ ich versucht, nochmal 50 Cent runter zu handeln und bei meinem letzten Abenteuer hab‘ ich der Frau einfach so 12,80 Euro Trinkgeld gegeben und find‘ das völlig in Ordnung.
Was soll ich noch sagen? „Tschüß, meine treuen Begleiter“.
Ich bin jetzt den fünften Tag in Nanning in China und so langsam fange ich an, diese Stadt zu lieben.
Heute hab‘ ich zum ersten Mal eine Chinesin in China gebürstet und jetzt macht das Leben wieder Spaß.
Es gibt Tage, an denen klappt einfach nichts und an anderen Tagen fügt sich alles wie von selbst.
Ich hab‘ heute lange geschlafen und als ich um neun aufgewacht bin hatte ich das dringende Bedürfnis zu bumsen. Im Nachbarzimmer haben sie genau das wohl gerade gemacht, jedenfalls hatten die Geräusche darauf hingedeutet. Leider haben meine Erfahrungen der letzten Tage gezeigt, daß es in China nicht so einfach ist, eine Frau für diesen Zweck zu finden, oder wenn, dann nur für viel Geld. Das einzige, was man hier relativ günstig bekommt ist eine Massage. Wenn dann auch der Schwanz massiert werden soll, dann wird’s schon wieder teuer. So eine Schwanzmassage ist zwar ziemlich schmerzhaft, aber zur Not immer noch besser als nichts.
Um zwei Uhr bin ich los gelaufen und wollte in die Gegend gehen, in der ich vor zwei Tagen die erste Schwanzmassage bekommen hatte. Damals hatte die Masseurin zu mir gesagt, daß ich sie für 600 Yuan bumsen kann. Das ist zwar ein Haufen Holz aber wenn alle Stricke reißen, dann muß man das wohl investieren.
Unterwegs hat mich ein Motorradtaxifahrer angesprochen und mich gefragt, wo ich denn hin will. Mein Chinesisch ist schlecht, aber die Frage hab‘ ich gerade noch verstanden. Ich hab‘ ihm ganz dreist gesagt, daß ich eine Frau suche. Er hat auf eine gedeutet, die höchstens drei Meter neben uns gestanden hat. Die hatte ich zwar gesehen aber ich dachte, das ist eine, die halt zufällig da steht. So langsam geht mir hier ein Licht auf. Kann es sein, daß ich den Wald vor Bäumen nicht gesehen hatte. Da standen noch einige andere, die wahrscheinlich zum allem bereit gewesen wären.
Er wollte natürlich an mir verdienen also hat mir zu verstehen gegeben, daß ich bei ihm hinten auf sein Moped aufsteigen soll und er mich für 20 Yuan zu einer Frau bringen wird. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
Es kam mir so vor, als wäre der mit mir durch die halbe Stadt gefahren und Nanning ist groß. In einer schmalen Seitengasse hat er angehalten und auf ein Haus auf der anderen Straßenseite gezeigt. Tatsächlich standen einige Frauen vor diesem Haus und ich war sicher, daß ich hier richtig bin. Er hat gefragt, ob er auf mich warten soll und wenn er das nicht gemacht hätte, dann wär‘ ich in dieser großen Stadt völlig verloren gewesen.
Ich bin sofort zu den Frauen rüber gegangen, als wenn ich hier schon hundert Mal gewesen wäre. Die haben mich mit muffigem Gesicht angeschaut und ich wäre am liebsten wieder gegangen. Eine, die weiter hinten stand, hat mich angelächelt und die war mir sofort sympathisch. Die sollte es sein. Die dürfte etwa 40 bis 50 gewesen sein und mit der bin ich ins Haus gegangen. Leider konnte sie nur Chinesisch und etwas anderes hätte auch niemand erwartet. Für ihre Dienste wollte sie 100 Yuan haben und das ist auch der Preis, den mir ein anderer Motorradtaxifahrer vorgestern genannt hatte. 100 Yuan sind etwa 12,80 Euro und das wäre die billigste Nummer seit langem.
Wir sind zusammen in einen der oberen Stockwerke gegangen und mir war das alles ein bißchen unheimlich. Dieses Haus wäre nach deutschen Maßstäben nicht mehr bewohnbar gewesen und stark einsturzgefährdet aber das nur am Rande. Sie hat mich in ein Zimmer geführt und darin war nur ein Bett und ein Ventilator, mehr nicht. Auf diesem Bett sollte es passieren und so kam es auch.
Schnell ausziehen und dann rein ins Paradies
Alles in allem war es eine sehr angenehme Nummer ohne Streß und ohne Hektik. Nach ein paar Minuten war ich fertig und hab‘ gekeucht und nach Luft geschnappt. Sie ist brav liegen geblieben und hat nicht versucht, unter mir raus zu kriechen. Ich hab‘ leise „Xiexie“ zu ihr gesagt und das bedeutet „Danke“ auf Chinesisch.
Schade, daß ich nicht mehr als „Danke“ und „Hallo“ auf Chinesisch sagen kann denn ich hätte gerne noch ein paar nette Worte zu ihr gesagt. Ich war ihr wirklich sehr dankbar und hab‘ ihr am Ende noch 100 Yuan als Trinkgeld gegeben und das machen sicher auch nicht alle. Dieses Geld hab‘ ich gerne gegeben und ich bereue es auch jetzt nicht.
Ich wär‘ gerne noch länger bei ihr geblieben aber die Nummer war vorbei und der Motorradtaxifahrer hatte unten auf mich gewartet. Also hab‘ ich sie nochmal umarmt und ihr ein Küßchen gegeben und mehr konnte ich nicht für sie tun.
Der Taxifahrer war wirklich noch da und das war mein Glück. Ich hab‘ zwar versucht, mir die Straße zu merken, in der dieses Haus steht, aber in einer chinesischen Großstadt ist das nicht so einfach.
Es ist sehr unwahrscheinlich, daß ich hier nochmal her komme und diese Frau noch einmal sehe.
Wer sich in Nanning etwas auskennt, der wird die gelb markierte Straße sicher finden.
Ich bin sicher, daß ihr erster Nicht Chinese war aber sie war meine Nummer 46 in diesem Jahr und meine Nummer 94 seit Beginn der Zählung am 01.01.2014.
Hatte ich schon gesagt, daß ich nie wieder in einen Massage Salon gehen werde? Es hat einen Grund, warum ich das nicht mehr tun wollte und ab und zu sollte man sich an seine eigenen Vorsätze halten.
Das, was mir heute passiert ist, geht echt auf keine Kuhhaut. Am liebsten würde ich die Sache so schnell wie möglich vergessen, denn es hat keinen Spaß gemacht und mein Schwanz tut selbst jetzt, zwei Stunden nach der Massage, immer noch weh. Aber es hilft nichts, es muß in mein Tagebuch mit rein denn im Buch des Leben kann man keine Seiten raus reißen, auch wenn man es gerne möchte. Also mach‘ ich es kurz.
Ich bin in China in der Provinz Guangxi und die Stadt heißt Nanning. Heute morgen bin ich zum ersten Mal auf einem Elektroroller mitgefahren. Die Mopeds in dieser Stadt haben alle Elektroantrieb und das ist sehr angenehm. Zwar ist die ganze Stadt auf zwei Rädern unterwegs aber wenn so ein Ding vorbei fährt, dann hört man wirklich nur ein leises Summen und das kommt nicht vom Motor, sondern vom Getriebe, hab‘ ich mir sagen lassen. Wahrscheinlich sind Mopeds mit Benzinmotor irgendwann einfach verboten worden und von einem Tag auf den anderen war Ruhe.
Ich bin bei einem Motorradtaxi hinten drauf mitgefahren und das natürlich ohne Helm.
Mein Chinesisch ist schlecht, aber ich geb‘ mir große Mühe, wenigstens ein paar Worte zu verstehen. Ich hab‘ den Fahrer gefragt, ob es hier hübsche Frauen gibt. Ich bin sicher, daß er die Frage selbst und auch den tieferen Sinn der Frage verstanden hat, denn er sagte, daß es hier sehr hübsche Frauen gibt und er weiß auch, wo man die findet und die kosten 100 Yuan.
Es war etwa zehn Uhr morgens und ich wollte ein Dorf in der Umgebung von Nanning besichtigen, also hab‘ ich das Angebot nicht angenommen, aber das wollte ich am Abend nachholen.
Abends hab‘ ich einen anderen Taxifahrer gefragt, ob er mich zu den besagten schönen Frauen bringen kann. Der hat auch sofort verstanden, welche Art von Frau ich suche und ist mit mir durch die halbe Stadt gefahren aber entweder kannte der sich nicht aus, oder die Häuser, in denen man diese schönen Frauen bekommen kann, sind alle schon geschlossen worden, jedenfalls hat der nichts gefunden und wir haben es aufgegeben. Am Ende bin ich dann aus Verzweiflung doch wieder in einen Massage Salon gegangen. Ich dachte an meine Erfahrung aus Wuzhou, wo die Massage inklusive einem kleinen Extra nur 88 Yuan gekostet hatte und im Grunde gar nicht schlecht war. Die Massage heute sollte sogar nur 68 Yuan kosten und das sind ziemlich genau zehn Euro. Es wäre toll gewesen, wenn es dabei geblieben wäre. Die Masseurin war mir nicht besonders sympathisch. Sie war das Gegenteil von feinfühlig und das ist keine gute Voraussetzung. Sie hatte gerade mit den Beinen angefangen, da kam auch schon die Frage, ob sie mir den Schwanz massieren soll. Das kostet nur 300 Yuan und sie kann das gut.
Auf der einen Seite kann man sich selbst den Spaß vermiesen, wenn man immer nur auf’s Geld schaut aber auf der anderen Seite wissen wir alle, was passiert, wenn man einmal nachgibt. Es ist sehr nervig, wenn man für jeden Handgriff erst einen Preis aushandeln muß. Zur Erinnerung: Der Taxifahrer von heute Morgen hatte mir gesagt, daß die hübschen Frauen 100 Yuan kosten und diese Masseurin wollte 300 Yuan nur für eine Schwanzmassage haben. Für 600 hätte ich sie auch bumsen können aber das kam nicht in Frage.
Als ich aus dem Hotel gegangen bin hatte ich etwas mehr als 300 Yuan dabei weil ich dachte, daß der Spaß hier nur 100 kostet. 40 Yuan hab‘ ich dem Taxifahrer gegeben und damit war klar, daß das mit der Schwanzmassage nichts wird. Ich hab‘ ihr meinen Geldbeutel gezeigt und ich glaube, sie hat das Problem verstanden. Am Ende haben wir uns darauf geeinigt, daß ich für die eigentliche Massage und die Schwanzmassage zusammen 168 Yuan bezahlen werde. Das ist immer noch ein stolzer Preis und es würde mich mal interessieren, wieviel das für einen Einheimischen gekostet hätte.
Sie hat mit der Schwanzmassage angefangen und es war eine einzige Katastrophe. Erst hat sie mir die Eier zusammen gedrückt, was ich überhaupt nicht leiden kann und dann hat sie wie wild am Schaft gerieben, wo das Gefühl praktisch gleich Null ist. Der Schwanz ist ein sehr empfindliches Teil und bei dem wilden Geschüttel war die Schmerzgrenze eigentlich schon überschritten. Wie kann es sein, daß eine Frau, die das wahrscheinlich jeden Tag macht, so völlig untalentiert ist? Das ist doch nun wirklich nicht schwer. Ich hab‘ ihre Hand bestimmt zehn mal angehoben, damit sie endlich mal die Schwanzspitze massiert, aber das hat sie wohl nicht gerafft. Ich hab‘ ernsthaft überlegt, ob ich die Sache abbrechen soll, bevor es noch schmerzhafter wird und ich war froh, als die Soße dann kam und dieses Geschüttel ein Ende hatte.
Ich hab‘ mich geduscht und wollte mir das Massageöl abwaschen. Ohne Seife ging das natürlich nicht, also hab‘ ich mich so gut es ging mit dem Handtuch abgewischt.
Warum mach‘ ich das eigentlich? Bumsen ist geil. Wenn dann noch Hinternküssen dazu kommt ist die Nummer perfekt aber diese Schwanzmassagen sind einfach nur Krampf. Entweder muß ich nächstes Mal mehr Geld mitnehmen oder gleich abblocken, wenn die Masseurin mit
„HE“ anfangen will. Alles andere hat keinen Sinn.
Nachtrag am 18.11.2015:
So sieht der Eingang zu diesem Salon von außen aus.
Dies ist der Eingang zu einem anderen Salon aber hier geht garantiert auch was.
Die heutige Geschichte ist schnell erzählt. Ich bin in China in der Provinz Guangxi und die Stadt heißt Wuzhou. Ehrlich gesagt weiß ich immer noch nicht, wie der Name von dieser Stadt richtig ausgesprochen wird, jedenfalls nicht „Wutz Hou“.
Leider ist es hier relativ kühl und das ist auch der Grund, warum ich nicht mehr lange bleiben werde. Seit gestern regnet auch noch und da gibt’s nur eins: schnell weiterreisen.
Vorher wollte ich aber noch wissen, was hier in den Massage Salons geschieht und wie man hier massiert wird. Um das herauszufinden hab‘ ich einen Selbstversuch unternommen.
Letzte Woche war ich noch in Hong Kong hatte ich mir fest vorgenommen, nie wieder in einen Massage Salon zu gehen und heute war ich zum ersten Mal in einem Chinesischen Massage Salon. Im Angebot waren drei Arten von Massage. Was genau bei den ersten beiden gemacht wird hab‘ ich nicht verstanden. Die dritte Variante war die Ölmassage und die wollte ich ausprobieren.
Wenn sich ein Gast für die Ölmassage entscheidet, dann wird ihm normalerweise auch der Schwanz so lange gerubbelt, bis eine milchige klebrige Flüssigkeit raus spritzt. In Thailand oder in Vietnam ist das ganz selbstverständlich. In Hongkong auch. Dieses kleine Extra kostet ein bißchen mehr und ist eine ganz private Angelegenheit zwischen der Masseurin und dem Gast und geht niemanden etwas an. Das ist so selbstverständlich, daß man nicht extra danach fragen muß.
Die Masseurin war gerade beim Essen als ich den Eingangsbereich des Salons betreten habe. Sie hat gesagt, daß ich schon mal rauf gehen soll und in dem Zimmer mit dem Bett auf sie warten kann, bis sie fertig ist. Normalerweise ist es eine Frechheit, den Gast warten zu lassen und ich hätte einfach wieder gehen können, aber sie war mir sympathisch und deswegen hab‘ ich mich nach oben in das Zimmer begeben.
Sie kam kurze Zeit später nach und hat die Klimaanlage an gemacht. Diese Klimaanlage konnte nicht nur kalte, sondern auch warme Luft produzieren. Sie hat die Temperatur auf 32 Grad hoch gedreht und dazu noch ein kräftigen Heizstrahler neben das Bett gestellt. Also hab‘ ich brav gewartet, bis sie mit dem Essen fertig war und sich in dem Zimmer eine angenehme Temperatur eingestellt hat. Nach einer Viertel Stunde kam sie zu mir und ich hab‘ mich ausgezogen.
Zuerst hat sie mir den Rücken massiert. In Thailand und Vietnam fangen die Masseurinnen immer bei den Füßen an und arbeiten sich dann langsam hoch. Sie hat es umgekehrt gemacht und sich quasi von oben nach unten zu den Beinen vorgearbeitet. Immer wieder ist ihre Hand an meinen Schwanz gekommen und in dem Moment sind mir die Blitze durch den Kopf geschossen. Nach ein paar Minuten sollte ich mich umdrehen und dann ging es richtig zur Sache. Sie hat viel Öl benutzt und das Gefühl war am Anfang fantastisch. Immer wieder und wieder hat sie mit ihrer öligen Hand an der Schwanzspitze gerieben und ich wäre dabei fast explodiert. Dann wollte sie es zu Ende bringen und hat wie wild am unteren Teil des Schwanzes gerieben und an dieser Stelle ist das Gefühl praktisch Null. Irgendwann ist die Soße dann aber doch gekommen und ich war völlig fertig. Sie hat die Soße weg gewischt und sich die Hände abgeputzt. Ich hab‘ mich in Bad geschleppt um mir das Massageöl abzuwaschen, was gar nicht so einfach war.
Als es ans Bezahlen ging war ich echt überrascht. Der Preis für die Ölmassage war 88 Yuan. Ich glaub‘, die 88 ist in China eine Glückszahl. Genau diese 88 Yuan sollte ich bezahlen. Ich hab‘ ihr einen Hunderter gegeben und gewartet. Ich war ganz sicher, daß sie für ihre kleine Mühe auch noch 100 extra haben wollte. Sie hat mir zwölf Yuan zurück gegeben und damit war die Sache erledigt. Ich wollt‘ ihr zwar noch 100 Yuan als Trinkgeld geben, aber sie hat nicht mal die zwölf Yuan Wechselgeld haben wollen. Ein Trinkgeld ist in China nicht üblich, diese Erfahrung hab‘ ich gestern schon in einem Restaurant gemacht. Im Gegenteil, wer es nötig hat, ein Trinkgeld anzunehmen, der ist schon kurz davor, ein Bettler zu sein. Ich hab‘ die zwölf Yuan auf den Tisch gelegt und sie hat das Geld dann doch genommen. Diese Spezialmassage, war also im Preis schon eingerechnet. Toll.
Ein Wort noch zum Wechselkurs. Ein Euro entspricht etwa 6,9 Yuan. Das bedeutet, die Massage hat mit allem drum und dran ungefähr 12,75 Euro gekostet und das ist doch okay. Vor ein paar Tagen hab‘ ich
in Hongkong fast 60 Euro für den Spaß ausgegeben und es war nicht mal besonders schön.
Vor einer Woche war ein paar Tage in Guangzhou. An einer dunklen Straßenecke hab‘ ich jeden Abend hunderte Visitenkarten gefunden.
Am nächsten Morgen waren alle weg aber am Abend lagen die wieder in Massen auf der Straße. Offensichtlich kann man da einfach anrufen und sich eine Dame bestellen. Wie praktisch. Hey, ich nehme heute eine Blonde mit blauen Augen und keinen Titten und dazu noch die Nummer sieben mit Schinken und Pilzen.
Das Leben kann so einfach sein.
Eigentlich wollte ich mir nur noch schnell etwas zu trinken holen. Dieser Satz soll heute die Einleitung sein.
Ich bin immer noch in Hongkong. Heute ist mein letzter Tag in dieser Stadt und jetzt langt mir’s auch. Mein Visum für China ist fertig und morgen werde ich nach Guangzhou weiter reisen.
Es war kurz nach Mitternacht und ich konnte nicht einschlafen also bin ich nochmal runter auf die Nathan Road gegangen. Ich gebe es zu: Im Grunde hab‘ ich nach
der Kleinen gesucht, die mich vor drei Tagen angesprochen hatte. Die hatte mir einfach so mitten in der Nacht auf der Straße die Schultern massiert und wollte mir damit zeigen, wie toll sie das kann. Dabei hab‘ ich gemerkt, was für kräftige Hände sie hat. Wie geil muß es wohl sein, wenn die mir mit ihren Händen den Bauch durchknetet, dachte ich. Tatsächlich hab‘ ich sie nach etwa einer Stunde gefunden, oder sie mich. Ich glaube, sie hat sich nicht mehr an mich erinnert. Die Begegnung war einfach zu kurz. Wie vor drei Tagen hat sie mich gefragt
„You want massage?“ und ich hab‘ auf Deutsch geantwortet:
„Na klar“. Wir sind zusammen in den Massage Salon gegangen, in dem sie arbeitet und ich hab‘ mich schon gefreut, denn ich hatte gehofft, daß sie die Massage heute selber machen wird und nicht wieder eine andere. Sie hat mir das Zimmer gezeigt und ich sollte mich gleich ausziehen.
Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht über den Preis gesprochen worden. Ich hatte etwa 400 Dollar dabei und das sind über 50 Euro. Das sollte eigentlich genug sein, aber so viel wollte ich natürlich nicht ausgeben. Ich wollte wirklich nur die Massage und mehr nicht und die konnte unmöglich so teuer sein.
Ich hätte es besser wissen müssen, denn so, wie ich mir das vorgestellt hatte, läuft das nicht. Wer erstmal in einem Salon drin ist, der wird gemolken und das in zweifacher Hinsicht. Genau so kam es dann auch.
Die Massage wurde natürlich wieder von einer anderen gemacht. Die war mir zwar nicht so sympathisch, wie die erste, aber was soll’s. Man kann halt im Leben nicht alles bekommen, was man sich wünscht. Eine Stunde Massage sollte 300 Dollar kosten und das ist viel zu viel. Ein oder zwei Kilometer weiter, bei der Mong Kok Metro Station bekommt man
für 250 Dollar schon einmal richtig „Bumbum“, wie ich heute selbst gesehen habe. Wir haben uns auf 200 Dollar für 40 Minuten geeinigt und auch das war im Hinblick auf die Preisliste noch viel zu viel. Sie fing an, mir die Beine zu massieren. Die Beine sollte sie nicht massieren und ich hab‘ ihre Hand genommen und an meinen Bauch geführt. In dem Moment, als ihre Hand auf meinem Bauch lag, sind mir die Blitze durch den Kopf geschossen. Das Gefühl ist so geil, das kann man mit Worten gar nicht beschreiben. Als sie gemerkt hat, daß ich das mag, hat sie nach meinem Schwanz gegriffen und mich gefragt, ob sie mich hier auch massieren soll. Nein, das sollte sie nicht, denn ich war ja Gestern mit einer anderen im Bett und ich wollte mich noch ein bißchen schonen. Das war aber nicht die Antwort, die sie hören wollte und ich hatte das Gefühl, daß sie jetzt sauer war. Ein Typ, der in einen Massage Salon geht und sich nicht den Schwanz massieren lassen will, sowas gibt’s doch gar nicht. Also hat sie ein Handtuch über meinen Schwanz gelegt und brav an den Beinen weiter gemacht. Nach einer Weile hat sie dann aber doch wieder ihre Hand auf meinen Bauch gelegt und ich konnt‘ nicht anders und hab‘ die Augen zu gemacht und geschnauft. Sie hat immer weiter gemacht und irgendwann kam die Frage nochmal:
„You want massage here?“. Nein, ich wollte wirklich nicht aber ich hab‘ gefragt:
„How much?“. Die Schwanzmassage sollte auch 200 Dollar kosten und das sind etwa 25 Euro. 25 Euro für vier oder fünf Minuten Arbeit sind schon stolzer Preis, aber wenn man nackt auf so einer Bank liegt, dann will man es auch zu Ende bringen. Ich hatte insgesamt 380 Dollar bei mir. Die Massage sollte 200 Dollar kosten, also blieben noch 180 für den Spezialservice mit der Schwanzmassage. Damit war sie einverstanden und hat sofort losgelegt. Sie hat zwar auch wieder nur den Schaft gerieben und nicht die Schwanzspitze aber wenigstens hat sie genug Öl benutzt und es war nicht so unangenehm, wie
am ersten Abend.
Nach ein paar Minuten ist die Soße gekommen und damit hatte sie ihre Arbeit erledigt. Ich will nicht sagen, daß es schön war. Die Nummer
von gestern war viel besser und ich hab‘ mir fest vorgenommen, nicht wieder in so einen Massage Salon zu gehen. „
HE“ ist nur ein Ersatz für Notfälle und ist von der Natur nicht vorgesehen. Dies war aber kein Notfall und es ärgert mich, daß ich meine Soße bei so einer Gelegenheit abgegeben habe und jetzt nicht mehr richtig bumsen kann. Das bedeutet aber auch, daß ich die nächsten Tage etwas ruhiger angehen kann und das ist auch gar nicht schlecht.
Heute bin ich nochmal in der Gegend um die Mong Kok Metro Station unterwegs gewesen. Ich wollte mir vielleicht eine neue Kamera kaufen aber, wie ich feststellen mußte, sind die hier teurer als in Deutschland. Das wird wohl daran liegen, daß unser Euro so stark gefallen ist und damit würde das Ganze keinen Sinn machen. Dazu kommt, daß ich hier keine deutsche Gebrauchsanleitung und keine deutsche Garantie bekommen kann und damit war das Thema Einkaufen in Hong Kong erledigt.
Eigentlich hatte ich nach dem Massage Salon gesucht, in dem ich gestern abend war. Aber die Straßen und Häuser sehen alle sehr ähnlich aus und ich war nicht sicher, wo genau das war.
Zufällig hab‘ ich ein Schild gesehen, auf dem die Preise für Frauen aufgelistet waren. Sauber gestaffelt nach Herkunftsländern.
Preise für Frauen in Hong Kong
| Russia |
880 |
| China |
280 |
| Hong Kong |
280 |
| Malay Thai |
250 |
Alle Angaben sind logischerweise in Hong Kong Dollar.
Das Bild hab‘ ich heute am 06.11.2015 aufgenommen. Wer in Hong Kong im Bereich um die Portland Street, die Soy Street und die Shanghai Street unterwegs ist, wird solche Schilder mehrfach finden. Das Leben kann so einfach sein.